gruene.at
Navigation:
Prof. Mag.

Karin K. Troschke

Projekt(mit)verantwortliche
„Wichtig ist mir der Zusammenhalt der verschiedenen Orte in der Gemeinde, darüber hinaus aber das gemeinsame Europa, das mir als Friedensprojekt sehr am Herzen liegt.“
Karin K. Troschke

Mein Berufsfeld, die bildende Kunst, ist in unserer Gemeinde ein ziemlich fremdes Gebiet.
Deshalb möchte ich einen kurzen Überblick über meine berufliche Tätigkeit bieten: nach dem Studium der Konservierung und Technologie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien arbeitete ich als  Restauratorin am Museum der Stadt Wien und als Restauratorin im Museum Moderner Kunst.
Danach unterrichtete ich 23 Jahre lang Papierrestaurierung an der Akademie der Bildenden Künste.
4 Jahre war ich im Vorstand, dann 4 Jahre Präsidentin der IADA, der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Archiv-, Bibliothek- und Graphikrestauratoren sowie Präsidentin des Österreichischen Restauratorenverbandes (ÖRV).
Ich hatte zudem die Projektleitung des EU-Projektes LACLEPA, Laser Cleaning of Paper and Parchment inne.

Vor 21 Jahren gründete ich zusammen mit fünf meiner ehemaligen StudentInnen das Institut für Papierrestaurierung im Schloss Schönbrunn, das erstmalig wirklich alle Sparten der Papierrestaurierung abdeckte. Wichtig war mir auch das EU-Projekt „Wall and Paper“ im Rahmen des EU-Programms „Kultur 2000“.
Ich freue mich, an vielen bedeutenden Restaurierungen in der Denkmalpflege, im Schloss Schönbrunn und anderen Schlössern und Kirchen im In- und Ausland, in privaten Galerien und Sammlungen maßgeblich beteiligt gewesen zu sein, ebenso an konservatorischen Ausstellungsbetreuungen.
Und all das möchte ich noch gerne lange Zeit machen!

Ich weiß aus Erfahrung, aus dem Kollegium in der Akademie der bildenden Künste, wie schwierig es ist, sich als Frau in einer männlich dominierten Gesellschaft durchsetzen zu können. Bei den Grünen scheint mir dieses Problem nicht nur gelöst: die Emanzipation der Frau nimmt hier einen wichtigen Stellenwert ein, sie wird gefördert.

Ich freue mich Mutter einer erwachsenen Tochter zu sein, die mir viel bedeutet. Seit 1989 lebe ich mit meinem Mann Josef Berger - der in der Gemeinde sehr engegiert für den Amphibienschutz eintritt, und den hier alle als „Krötenmann“ kennen und schätzen, mit vielen Hühnern und Enten und neuerdings auch einigen Schafen, in Buchelbach.​​