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am 12. Juni

Haus St. Gabriel gehört unterstützt

- In diesen Tagen ist unsere Solidarität mit den Flüchtlingen und den Beschäftigten der Caritas Flüchtlingshilfe angesagt!

Wir schätzen die professionelle Betreuung der Caritas von Menschen mit einer schwierigen Lebensgeschichte, seien es nun Krankheit, traumatische Erlebnisse oder wenn es darum geht, hochbetagten Menschen bei der Alltagsbewältigung zu helfen. Das Team und die vielen Ehrenamtlichen der Caritas betreuen hervorragend seit 26 Jahren Menschen in St. Gabriel mit Asylhintergrund. Sie verdienen unsere Wertschätzung und Hochachtung für Ihren Einsatz. Die Politik hat die Aufgabe, darauf zu achten, dass kranke Menschen die Betreuung bekommen, die sie brauchen, damit Schaden von ihnen und anderen abgewendet wird. Wer denkt an die Kinder, die bereits in den Schulen und Kindergärten integriert sind? Das Land ist für Gesundheitsfragen und der Bund für Sicherheitsfragen zuständig. Wir sehen es als erforderlich, dass gemeinsam mit ExpertInnen ein Maßnahmenplan zur Verbesserung des Betreuungsangebotes für alle Standorte erstellt, finanziert und umgesetzt wird. Kranke und traumatisierte Personen brauchen Betreuung und Schutz. Eine übereilte Verlegung - wie zur Zeit von der NÖ Landesregierung angestrebt - in nicht geeignete Quartiere verschlimmert die Situation nur. Mehr Sicherheit durch bessere Betreuung und notfalls medizinische Behandlung ist hier gefordert.

„Die Volksanwaltschaft hat schon vor geraumer Zeit festgestellt, dass es in der Flüchtlingshilfe im Allgemeinen und speziell auch in Niederösterreich zu wenig Personal und zu wenig psychiatrische Versorgung gibt. Das ist ein Problem, das in vielen Einrichtungen dieser Art beobachtet wird und in der Verantwortung des Landes Niederösterreich lag und liegt. Die Caritas war und ist gesprächsbereit. Dass der zuständige Landesrat dieses persönliche Gespräch bisher verweigert hat, ist bedauerlich.“
Quelle: Caritas OTS0075, 8. Juni 2018

„Wir unterstützen jede Verbesserung der Betreuung durch den Träger Caritas und erwarten, dass diese Leistung auch eine finanzielle Bedeckung durch Land und Bund findet, wie es in der verfassungsrechtlichen Aufgabenteilung vorgesehen ist.“ meint Wolfgang Bernhuber, Sprecher der Grünen Maria Enzersdorf​.


"Menschen schützen - Soldarisches miteinander"

​Zur Unterstützung der vielen Engagierten vor Ort findet am Di 12.6.2018, 19 Uhr ein Flashmob statt, siehe auch https://www.facebook.com/events/1911972635760105/​​