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am 4. September

grüne Pressearbeit

Monika Hobek-Zimmermann - letzte Meldung: Steuerrisiko wissentlich in Kauf genommen? Gemeinde überfordert - Grüne legen Aufsichtsbeschwerde ein, Schweres Gerät in der Schwechater-Au, Suspendierung Amtsleitung,

GR Monika Hobek-Zimmermann

Steuerrisiko wissentlich in Kauf genommen?

Gemeinde überfordert – Grüne legen Aufsichtsbeschwerde ein


Eine bereits 2013 vorgenommene Umschuldung der Marktgemeinde Guntramsdorf 
hat nachträglich vor das Handelsgericht geführt.

Grüne Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann: „Infolge der finanziellen 
Situation der Marktgemeinde Guntramsdorf war vor einigen Jahren eine 
Umschuldung unumgänglich. Gemäß Überlieferung war damals der finanzielle 
Druck so enorm, dass die Gefahr bestand die Mitarbeiter_innen-Gehälter nicht 
mehr bezahlen zu können.“

Die damaligen politischen Entscheidungsträger haben sich für ein 
konservatives Finanzinstrument entschieden, eine 30-jährige 
Schuldverschreibung mit Fixzins und Immobilienbesicherung.

Hobek-Zimmermann: „Auf Grund von Gutachten und Stellungnahmen liegt die 
Vermutung nahe, dass die damaligen Lokalpolitiker, infolge der finanziell 
schlechten Situation der Gemeinde, höhere Finanzierungskosten und eine im 
Raum stehende Steuerforderung, bewusst in Kauf genommen haben.“

Die „dicke“ nachträgliche Finanzamtsrechnung kam dann letztes Jahr – EUR 1,3 
Mio für Grunderwerbssteuer.

Die Gemeinde hat daraufhin eine Schadenersatzklage gegen den Finanzberater 
initiiert um diesem die Schuld an der kostspieligen Finanzamtsforderung 
anzulasten.

Grün Mandatarin Hobek-Zimmermann: „Die Klage der Gemeinde scheint auf 
„schwachen Beinen“ zu stehen und es wurden bereits beträchtliche Summen an 
Steuergeldern für juristische Beratung aufgewendet. In Form einer 
Aufsichtsbeschwerde habe ich daher die Gemeindebehörde des Landes NÖ um 
Unterstützung ersucht.“

Schwachpunkte der Klage: SPÖ Bürgermeister Weber war, in seiner damaligen 
Funktion als Vizebürgermeister, bei der Umschuldung involviert und hat alle 
Verträge mit unterzeichnet. Ein weiterer, dass die damaligen politischen 
Entscheidungsträger eine mögliche Grunderwerbssteuerzahlung vermutlich 
bewusst riskiert haben.

“Ziel der Aufsichtsbeschwerde ist, mit Hilfe des Landes die für Guntramsdorf 
günstigste weitere Vorgangsweise darzustellen. Die, gemäß der 
Gemeindeordnung, bestehenden Gebote der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und 
Zweckmäßigkeit, werden in dieser Angelegenheit ungenügend beachtet.“ so 
Hobek-Zimmermann.

Für die Grün Mandatarin ist die Einschätzung des amtierenden SPÖ 
Bürgermeisters Robert Weber, wonach die Umschuldung in eine 
Schuldverschreibung aus steuerlichen Vorteilen gewählt wurde, irritierend. 
„Diese Aussage lässt darauf schließen, dass er sich mit der Materie 
offensichtlich nie auseinander gesetzt und dies bis heute auch nicht 
nachgeholt haben dürfte.

Tatsächlich umgeschuldet wurde um die jährlichen Rückzahlungsverpflichtungen 
der Gemeinde zu reduzieren.“

Letzteres wird auch mit einer „Stellungnahme zur geplanten Neustrukturierung 
der bestehenden Fremdmittel der Marktgemeinde Guntramsdorf“ belegt. Mit 
dieser Stellungnahme wurde der damalige Gemeinderat, bei Beschluss am 
5.12.2012, über die konkreten Beweggründe (die Gemeinde benötigte dringend 
einen Finanzspielraum) informiert.​

Schweres Gerät für Rodungen in der Schwechaterau 

Grüne Kritik

​ 
Mangel an Informationen und der Durchführung der Totholzentfernung

Begonnen hat alles mit einem Kinderfreundefest auf einem Spielplatz in Guntramsdorf. Oder besser gesagt eine halbe Stunde davor, fiel einfach am Spielplatz eine Birke um. Eine SPÖ-Gemeinderätin wurde damals vom Unglücksbaum gestreift, - sie konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. 

-> http://www.ff-guntramsdorf.at/index.php?show=einsatz&id=1871
 
Damalige Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann, Grüne, ist daraufhin aktiv geworden und hat sich die Baumpflege der Gemeinde angesehen - die Verantwortung lag beim Bürgermeister! Sie musste schnell feststellen, dass in der Marktgemeinde Guntramsdorf keine Dokumentation der Baumpflege geführt wurde und damit auch keine Auskunft über eine sachgerechte Kontrolle und Wartung des Guntramsdorfer Baumbestands vorlag.
 
-> Um die Gesundheit und Sicherheit der Bäume in den Gemeinden sicherzustellen, setzt man vielerorts auf Baumkataster. Im Kataster werden die Bäume im öffentlichen Bereich, samt ihren Eigenschaften, erfasst. Nach der Erfassung werden jährliche Kontrollen durchgeführt, damit Mängel erkannt und gegebenenfalls bereinigt werden können. 
 
Die Grüne konnte es in der Koalition durch Hartnäckigkeit durchsetzen, dass endlich auch die Marktgemeinde Guntramsdorf einen Baumkataster von einer externen, unabhängigen Sachverständigenfirma durchführen lässt. 
 
Die Umsetzung der vorgeschriebenen Pflegemaßnahmen und Rodungen daraus wurden weder den Bürger_innen noch den Gemeinderät_innen kommuniziert, kritisiert die Grüne Gemeinderätin. Sie bemängelt, dass es zwar Baustellen-Informationen auf der Webseite der Gemeinde gibt, aber eben keine Informationen über geplante Rodungen und Pflegemaßnahmen an Bäumen. Nur durch Zufall wurde Hobek-Zimmermann heute über Social Media aufmerksam, dass schwere Geräte in der Schwechaterau in Guntramsdorf, die bereits seit langem abgestorbenen Bäume entfernen. "Der Schnitt der Bäume ist aufgrund der Wegeerhalterhaftung an der Streckenführung des Lauf- und Nordic Walkingparks Guntramsdorf notwendig. Ob aus Naturschutzgedanken heraus zumindest möglichst lange Stücke der Stämme stehen gelassen wurden, ist noch zu eruieren." Die Stämme würden ihren Zweck als wertvollen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt noch für Jahrzehnte, ohne deshalb eine Gefahr darzustellen, erfüllen, so die ehemalige Vizebürgermeisterin Guntramsdorfs. 
 
Grüne zeigt ebenfalls die problematische Mischung der Verantwortung. Eigentümerin des Windschutzgürtels ist die Agrargemeinschaft Guntramsdorf, Verantwortung für die Lauf- und Nordic-Walkingstrecke trägt die Gemeinde und somit der Bürgermeister. Das von Hobek-Zimmermann letztes Jahr geplante offizielle Gespräch mit der Agrargemeinschaft zwecks Umsetzung Baumkataster in Baumbeständen der Agrargemeinschaft fiel der Enthebung aus dem Amt durch den Bürgermeister Robert Weber zum Opfer.  
Schweres Gerät in der Schwechater-Au - Baumrodungen

Stellungnahme Grüne Guntramsdorf

Einberufung einer (Sonder-)Gemeinderatssitzung gbb ÖVP, FPÖ, neos!



"Ich muss die drei Fraktionsobmänner leider enttäuschen. Opposition in Guntramsdorf gibt es nur eine Einzige. Die Grünen, alle anderen Fraktionen sind in der Gemeinderegierung, dem Gemeindevorstand, vertreten. Der Vorstand hat die Unterlagen zur Causa Amtsleitersuspendierung erhalten und bereits im Vorstand behandelt. Eine Sitzung, die der Bürgermeister einberufen hat, nachdem ein grüner Misstrauensantrag im Raum stand - Grüner Vorwurf Verdacht auf private Motive betreffend Mitarbeiter-Rolle des Bürgermeisters in der gemeindeeigenen Gesellschaft. 

Die Grüne Forderung wurde damit geschickt umgangen, bringt aber letztlich trotzdem den gewünschten Erfolg und zwar Kenntnis über das Protokoll und die Beilagen - die Disziplinaranzeige. Diese werden wir vermutlich nächste Woche erhalten. Alle anderen Fraktionen - SPÖ, gbb ÖVP, FPÖ und NEOS kennen diese bereits. 

Der Misstrauensantrag ist für uns Grüne erst vom Tisch, wenn unser Verdacht ausgeräumt ist."​

Grüne fordern Informationen zur Suspendierung

Misstrauensantrag gegen Bürgermeister steht im Raum

Wir Grünen fordern den Bürgermeister Robert Weber auf innerhalb von 7 Tagen den Gemeinderat der Marktgemeinde Guntramsdorf über die Vorwürfe zu informieren. 

Erhalten wir Grünen bis Mittwoch, 15. August 2018 keine Auskunft über die konkreten Vorwürfe stellen wir einen Misstrauensantrag gegen den Bürgermeister, mit der Begründung "Verdacht auf private Motive des Bürgermeisters und seiner Partei".

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2115958175397373&id=100009496322353
​​

SPÖ Bürgermeister suspendiert Amtsleiter

Grüne fordern Aufklärung über die Vorwürfe und orten politische Motive


Der Bürgermeister der Marktgemeinde Guntramsdorf hat letzte Woche überraschend die Mitglieder des Gemeinderats und die regionalen Medien über die Suspendierung des Amtsleiters informiert. Der Gemeinderat ist das Entscheidungsorgan der Gemeinde. Die Grünen Guntramsdorf fordern daher eine nichtöffentliche Sondersitzung in der dem Gemeinderat die Vorwürfe und die gesamte Anzeige vorgelegt werden. Eine Verschwiegenheitsverpflichtung wäre auf Antrag möglich. In Guntramsdorf agiert die SPÖ seit der Beendigung der Rot-Grünen Zusammenarbeit ohne Mehrheit. Die Grünen waren mit den NEOS gemeinsam die ersten Koalitionspartner für die SPÖ nach dem Verlust der Absoluten. Nach zwei parteifremden Vizebürgermeisterinnen übernahm den Vizebürgermeister wieder die eigenen Partei. 

 
-> Die bisherige SPÖ-Bilanz: 1 Buchhaltungschefin, 2 Vizebürgermeisterinnen, 1 Berater und jetzt 1 Amtsleiter. Wer steht noch auf der Abschussliste des Bürgermeisters?
 
Brisant für die Grüne Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann an der aktuellen Geschichte mit dem Amtsleiter ist, dass Bürgermeister Robert Weber auch gleichzeitig Mitarbeiter in der Gesellschaft (Druckfabrik) ist und somit dort dem Amtsleiter als Mitarbeiter unterstellt war. Die Entwicklung der Druckfabrik ist eine dieser Aufgaben in dieser Gesellschaft. "Die Druckfabrik schlummert seit dem Ankauf durch die Gemeinde den Dornröschenschlaf." so die Gemeinderätin. Das hier seit Beginn lediglich die vorhandenen Flächen vermieten wurden, ohne das eigentliche Potential der Immobilie zu entwickeln, sieht die Gemeinderätin äußerst kritisch für die Gemeinde.
 
Für Hobek-Zimmermann gilt die Unschuldsvermutung für den Amtsleiter solange die Schuld nicht bewiesen ist! Ohne Einblick in die Disziplinar-Unterlagen bleibt für sie der Verdacht, dass hier auch andere "private" Motive des Bürgermeisters mitspielen. 

Veranstaltungsreihe mit To Do Liste für Grünpolitikerin

Start des Piloten zum Thema Pflege 


Pilot zum Thema Pflege mit politischer To Do-Liste


  • Schluss mit chronischer Unterbesetzung und ständiger Überlastung
  • Mehr Zeit in der Pflege für den einzelnen Menschen und dessen Bedürfnisse
  • Forderung nach neutraler Ansprechperson mit qualifizierter Pflegeausbildung in der Gemeinde neben den niedergelassenen Hausärzt_innen
Ziele:
  • steigenden Pflegebedarf mit qualifizierter Pflege zu gewährleisten
  • Auf Hilfe angewiesen zu sein, ist kein gesellschaftliches Tabu-Thema mehr

Die Grünen Guntramsdorf luden vor kurzem zu einer öffentlichen Diskussion zum Thema „Wohin geht’s in der Pflege“ ins Rathaus Guntramsdorf. GR Monika Hobek-Zimmermann (Grüne) hat damit eine Veranstaltungsreihe als Piloten gestartet, um ausgewählte politische Themen mit Fachleuten und Betroffenen zu diskutieren und eine „To Do-Liste“ für ihre politische Arbeit aus der Veranstaltung mitzunehmen.

Zu Beginn steht ein Impulsvortrag. MMag. Dr. Elisabeth Rappold (Abteilungsleiterin-Stv. Gesundheitsberufe) der Gesundheit Österreich GmbH* führte die rund 20 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Bereichen der Pflege in das Thema ein.

In der Diskussion kristallisierte sich schnell heraus, dass es ein Grundbedürfnis der Pflegepersonen ist, mehr Zeit für die betroffenen Menschen zu haben und vor allem deren Bedürfnisse individuell berücksichtigen zu können. Dazu stellte die eingeladene Expertin MMag. Dr. Elisabeth Rappold unter anderem klar, dass es eine wichtige Aufgabe von Pflegepersonenist, sich anwaltschaftlich für die betroffenen Menschen (Kranke, Behinderte, Bewohner_innen) einzusetzen. Das bedeutet u.a. Lücken bzw. Mehrbedarf in der Betreuung aufzuzeigen. Für die Politik ist dies besonders wichtig, da nur dann Menschen, die sich für Veränderung starkmachen, etwas erreichen, so die Gemeinderätin. Chronische Unterbesetzung und ständige Überlastung des Personals sind für diese selbst gesundheitsschädlich, gefährlich für die betroffenen Menschen (Kranke, Behinderte, Bewohner_innen) und führen andererseits zu sinkender Bereitschaft sich für diese Ausbildung zu entscheiden. Der steigende Pflegebedarf bedingt durch die demographische Entwicklung, bevorstehende Pensionierungen beim Pflegepersonal und nachfolgende geburtenschwache Jahrgänge befeuern noch dazu diese bereits genannte chronische Unterbesetzung und ständige Überlastung des Personals. Eine Teufelsspirale, die es durch Politik, Betreiber und Pflegepersonen gemeinsam rechtzeitig zu durchbrechen gilt, so Hobek-Zimmermann.

Pflege durch An- und Zugehörige stellt nach wie vor eine wichtige Versorgungsform dar. Hilfe zu brauchen scheint immer schon ein gesellschaftliches Tabuthema. Die Überalterung der Bevölkerung und auch das steigende Herz-/Schlaganfall-/Demenzrisiko wird unsere Gesellschaft weiter fordern. Betroffene fühlen sich mit ihrer Hilflosigkeit alleine gelassen. Hier braucht es eine neutrale Ansprechperson mit spezieller Pflegeausbildung in der Gemeinde, die sich neben den niedergelassenen Hausärzten/Hausärztinnen mit dem vielfältigen Pflegeangebot auskennt, den Bedarf im Auge behält und auch alternative Lösungsmöglichkeiten erkennt und der Politik Empfehlungen gibt. Diese Ansprechperson (benötigte Vollzeitäquivalenz abhängig von der Einwohnerzahl) fungiert dann einerseits auch als Schnittstelle zwischen Krankenhaus – Gemeinde – und zu Hause und andererseits für die Beratung zur eigenen Gesundheit, von pflegenden Zu- und Angehörigen, bei der Besorgung von Pflegehilfsmitteln sowie zu der besten Betreuungsform im individuellen Fall den Bürger/innen zur Seite steht. „Wie die Zukunft auch aussehen mag, die Pflege zu Hause wird weiterhin ein wesentliches Standbein bleiben. Es ist unsere Verantwortung hier rechtzeitig zu handeln.“ so Hobek-Zimmermann.

Die grüne Politikerin bedankt sich bei den Teilnehmer_innen für die rege Diskussion und auch für die persönlichen Zuschriften, die sie vor und nach der Veranstaltung bekommen hat.

*Gesundheit Österreich GmbH: eine nationale Institution für Gesundheitsförderung, Qualität, Planung und Forschung im österreichischen Gesundheitswesen​

Plakat zur Veranstaltungsreihe
MMag Dr. Elisabeth Rappold, Gesundheit Österreich
GR Monika Hobek-Zimmermann

Türkis-Blaues Bildungssparpaket 2019: 

Kindergarten: - 30 Mio., Schulische Nachmittagsbetreuung: -20 Mio. 

Grüne fordern rasche Aufklärung der Finanzierung der Bundeslücke in Land und Gemeinde

Es ist wichtig rechtzeitig zu klären, ob das Land NÖ diese Förderungen übernimmt oder die Einsparungen letztlich auf die Gemeinde oder gar auf die Eltern abgewälzt werden. GR Monika Hobek-Zimmermann (Grüne) stellt klar, dass die Eltern rechtzeitig erfahren müssen, wenn es in der Kinderbetreuung zu Mehrkosten kommt. "Die Erhöhung der Kindergarten Nachmittagsbetreuung 2017 durch das Land NÖ hat viele Eltern vor allem Alleinerziehende überraschend getroffen. Nun sind sie eventuell wieder betroffen, daher ist eine rasche Aufklärung der Finanzierung der Bundeslücke essentiell. Weiters muss geklärt werden, ob eventuelle Mehrkosten für finanzschwächere Familien durch Förderungen ausgeglichen werden können." so Hobek-Zimmermann

Bildung ist ein wichtiger Faktor für die Zukunft Österreichs, hier zu sparen sieht die Grüne Gemeinderätin als Rückschritt. 

-> Förderungen für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr, für sprachliche Frühförderung und für den Ausbau ganztägiger Schulformen werden gekürzt oder gestrichen.

Stammkindergarten 6 von 9 Wochen geschlossen

Grüne Guntramsdorf: Sommerregelung nicht mehr zeitgemäß


Berufstätigkeit beider Elternteile und der Großeltern ist keine Ausnahme mehr, sondern die Regel. Die Gemeinde Guntramsdorf hält trotzdem weiterhin an einer Sommerregelung fest - Kindergärten schließen 6 Wochen am Stück und übernehmen abwechselnd die 3-wöchige Betreuung.

Das bedeutet, dass Kinder im Alter von 2 1/2 und 6 Jahren von ihnen unbekanntem Personal, in ihnen unbekannten Räumlichkeiten und mit ihnen unbekannten anderen Kindern betreut werden. 

Die Grüne Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann empfindet, dass der damit in Kauf genommene Stress für kleine Kinder für diese kurze Zeit in keiner Relation steht. 

Andere Gemeinden und Städte bieten Kindergärten mit ganzjährigem Betrieb, wie zb. Wien. Warum dies in Guntramsdorf immer noch so gehandhabt wird, trifft bei der Grünen auf absolutes Unverständnis.​

Uneinigkeit mit Vertragspartner führt zu Uneinigkeit im Gemeinderat

Grüne fordern Gesamtkostenpläne für zukünftige Projekte

SPÖ dagegen, Oppostion enthält sich und VERHINDERT MEHR TRANSPARENZ


Eine einfach erscheinende Kaufoption für den Kindergarten III, in der Guntramsdorfer Veltlinerstrasse, führte zu Diskussionen im Gemeinderat.

Im Jahr 1998 hat die Marktgemeinde Guntramsdorf mit einem Vertragspartner, auf dessen Grund und Boden, den Kindergarten errichtet. Nach Fertigstellung wurde das Objekt von der Gemeinde angemietet. Über die Laufzeit von 20 Jahren zahlte die Gemeinde eine Miete für die Gebäude- und Grundstücksnutzung sowie einen Baukostenbeitrag. Jetzt nach Ablauf der 20jährigen Laufzeit hat Guntramsdorf die Möglichkeit, den Kindergarten, zu den festgesetzten Vertragsbedingungen, zu erwerben.

Es spießt sich jedoch an einer Vertragsformulierung hinsichtlich der Kündigungsmöglichkeit mit dem Vertragspartner.
Der von der Gemeinde beauftragte Jurist und der Vertragspartner legen den Vertragsinhalt des Konstrukts unterschiedlich aus.

Es wurde bis zur Gemeinderatssitzung kein Einvernehmen gefunden.

Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann der Grünen kritisiert, dass zum wiederholten Male ein Jurist eingeschaltet werden muss und dass scheinbar beim damaligen Gemeinderats-Beschluss kein Gesamtkostenplan beigelegt war. „Ansonsten wüsste man über die finanzielle Basis des damals getroffenen Vertrages heute Bescheid und müsste nicht schon wieder Juristen beauftragen“. Sie stellte daher den Antrag in Zukunft Gesamtkostenpläne den Tagesordnungspunkten beizulegen.

Der Antrag fand im Gemeinderat trotz SPÖ-Minderheitenalleinregierung keine Mehrheit bei der Opposition von Schwarz, Blau, Pink. "Um politische Entscheidungen nach wirtschaftlichen Betrachtungen durch die Opposition prüfen zu können, braucht es deren Grundlage - sprich Kalkulationen über die möglichen Varianten und deren Risiken." So die Grüne. Sie wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung erneut einen Antrag dazu einbringen, da sie überzeugt ist, dass dies auch Kosten für Rechtsberatung senken kann." Dass sich die Opposition gegen den Grünen Antrag für mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen gestellt hat, trifft bei den Grünen auf Unverständnis. "Über die tatsächlichen Motive der einzelnen GemeinderätInnen lässt sich nur mutmaßen," so Hobek-Zimmermann.​

SPANGE GUNTRAMSDORF? ECHT JETZT?

- Grüne fordern massiven Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und stellen sich eindeutig gegen die Pläne für eine „Spange Guntramsdorf“.


"Ein roter Bürgermeister lässt sich von unbetroffenen schwarzen Bürgermeistern instrumentalisieren dem roten Nachbarbürgermeister Traiskirchens aus dem Bezirk Baden über die Medien auszurichten, dass sie auf seinem Gemeindegebiet eine neue Straße und damit eine Verkehrsverlagerung wünschen. Für mich ist das eine äußerst ungeschickte Vorgehensweise von unserem Bürgermeister und lässt bei der SPÖ interne Unstimmigkeiten vermuten." GR Monika Hobek-Zimmermann


Täglich fahren rd. 350.000 PKW aus dem Umland nach Wien. Aus dem Süden kommen 84% der PendlerInnen mit dem Auto. Das ist eigentlich eine Schande.

Gefordert sind Lösungen, die den Menschen, die in Wien arbeiten und im Süden wohnen, sinn- und qualitätsvolle Möglichkeiten für den Weg zur Arbeit ohne Auto bieten: Ausweitung der Zone 100 auf die angrenzenden Bezirke, Verlässlichkeit im Bahnverkehr statt ständiger Zugsausfälle und Verspätungen, ausreichende Kapazitäten statt chronisch überfüllter Züge, Optimierung der Taktung, insbesondere für die Bereiche südlich von Mödling und Baden, 7 1/2-min-Takt auf der Badner Bahn bis Baden. Und nein, die Verdoppelung der Frequenz auf der Badner Bahn führt nicht gleich zu mehr „Blockaden“ auf der B17. Im Gegenteil: jede zusätzlich eingesetzte Garnitur verkürzt potenziell den Stau um mehr als 60 Fahrzeuge!

http://bezirk.moedling.gruene.at/themen/umwelt/spange-guntramsdorf-echt-jetzt

Eisenbahnstrecke verläuft unmittelbar neben Gehsteig.

Einzigartig in Österreich

Die Badnerbahn, ein straßenbahnähnliches Verkehrsmittel, fährt schon seit über 100 Jahren durch die kurze, ca. 600m lange Feldgasse in Guntramsdorf. Jedoch, erst seit dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtshof im Jahr 2014, ist dieser Streckeabschnitt als Eisenbahnanlage festgeschrieben worden.

Dies ist insbesondere kurios, da die Bahnstrecke auf einer öffentlichen für den Verkehr bestimmten Gemeindestrasse liegt. Grünen Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann: "Auf einer Eisenbahnstrecke, auf der theoretisch auch große Taurus-Lokomotiven fahren könnten, gelten aus nachvollziebaren Gründen, wesentlich strengere Sicherheitsbestimmungen als bei Straßenbahngleisanlagen."

Hobek-Zimmermann weist darauf hin, dass in der Gemeindestrasse nicht die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen gegeben sind. "Die Sicherheitszone für Eisenbahnen beträgt ab Gleismitte​ 4 Meter. Innerhalb dieser 4 Meter verläuft jedoch an mehreren Stellen der Gehsteig in der Feldgasse", so die Grüne Politikerin. Die Grünen fordern zügige Klärung des Sicherheitsrisikos für FußgeherInnen. Hobek-Zimmermann: " FußgeherInnen halten sich ungewarnt und ungesichert innerhalb der Sicherheitszone der Eisenbahn, auch neben teilweise verkehrenden Güterzügen, auf. Es geht um die Verantwortung der Gemeinde, ein mögliches Sicherheitsrisiko für Menschen auszuschließen!" so die Grüne Politikerin.

Sie hat nun die Diskussion mittels Antrag in den Gemeinderat gebracht. Die Fraktionen im Gemeinderat und der Bürgermeister waren aufgrund der Komplexität des Sachverhaltes überfordert um eine sofortige Entscheidung zu treffen. Daher wurde der einstimmige Beschluss gefasst, dass der Bauausschuss mit einem Eisenbahnexperten die weitere Vorgangsweise beraten wird.


Güterzug unmittelbar neben Gehsteig innerhalb der 4 Meter Sicherheitszone

Rechnungsabschluss 2017

Gemeindehaushalt scheint "gesund" - Aber ...


Rein rechnerisch ist unser Gemeindehaushalt als "gesund" anzusehen. Durch die Kameralistik (Buchhaltungssystem der Gemeinden) kennen wir aber unser Vermögen nicht und damit sind uns ebenfalls die Kosten zur Erhaltung dieses Vermögens unbekannt.

Was ein Schulbau kostet ist vor dem Beschluss klar, aber wieviel kostet der Betrieb und die Erhaltung danach - können die laufenden Einnahmen der Gemeinde diese überhaupt decken? Wir Grünen sagen, Nachhaltig wirtschaften darf keine Frage des Zufalls sein! Ein weiteres Warten auf die gesetzliche Voraussetzung ist ein politisches Risiko, das die Politik bereits viel zu lange trägt!

4 Themen haben wir aus dem RA 2017 kritisiert:


1.) Kosten Krabbelstube verdoppelt (+60.000)

-> mittlerweile aufgeklärt, durch den Betreiberwechsel hat sich die Abrechnungsmodalität von Endabrechnung auf monatliche Abrechnung geändert. 

2.) Werbungskosten und Inserate fast verdreifacht (+30.000):

-> konnte nach der GR-Sitzung aufgeklärt werden. Darunter fällt die Verrechnung der Kosten für die
Auslese, die mit der Gesellschaft verrechnet werden. 

3.) Druckfabrik ist Sache der Gesellschaft - Ankauf vor 10 Jahren - aber verursacht auch Kosten in der Gemeinde. Es ist seit 10 Jahren die Aufgabe von Robert Weber (damals VizeBGM jetzt Bürgermeister) als Gemeinde-Mitarbeiter verborgt an die Gemeindegesellschaft dieses Gebiet zu entwickeln.

Wir fragen uns, wann aus reiner Verwaltung des Ist-Standes endlich eine Entwicklung kommt, es geht letztlich um viel Geld, das der Gemeindearbeit für die BürgerInnen fehlt. Die Vermutung liegt nahe, dass der Herr Bürgermeister neben seiner politischen Arbeit zu wenig Zeit hat/hatte, hier endlich Fortschritte zu bringen. Die Druckfabrik schlummert zu großen Teilen im Dornröschenschlaf

4.) Die Schulische Nachmittagsbetreuung der Mittelschule Guntramsdorf wird trotz finanziellem Plus für die Eltern teurer. Grüne Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann (Grüne) kritisiert diese rote Bildungspolitik. Die schulische Nachmittagsbetreuung wird leider immer noch als Betreuung statt als Bildungsmaßnahme angesehen.

Geschätzte 12 Mio. EURO Widmungsgewinn

Gemeinde gibt sich mit 300.000 Euro zufrieden


Das in der gestrigen Sondergemeinderatssitzung umgewidmete Gebiet in Guntramsdorf an der
Gumpoldskirchnerstraße hat eine Grundfläche von rund 49.000 m2. Bei einem angenommenen Grünlandpreis von 4,62 Euro (www.bodenpreis.at) haben diese 
rund 49.000 m2 einen Wert von rund 227.000 Euro. Bei dem im Aufschließungsvertrag angegebenen Baulandpreis von 251 Euro/m2 liegen die 
49.000 m2 bei 12,3 Mio. Euro.

Die Gemeinde hat sich hier mit dem Aufschließungsvertrag von dem 
Widmungsgewinn über Investitionsbeiträgen 300.000 Euro gesichert. Mit den restlichen 12 Mio. Euro haben vermutlich die Grundstücke zum m2 Preis von 
251 Euro den BesitzerIn gewechselt.

Landwirtschaftliche Flächen können nur geerbt werden oder von Landwirten gekauft werden. Das bedeutet von Widmungsgewinnen aus Umwidmungen von Äcker 
zu Bauland kann nicht jeder profitieren sondern nur eine bestimmte Gruppe.

Andere Bundesländer haben hier schon längst angesetzt und sehen einen Anteil vom Widmungsgewinn im öffentlichen Interesse.

"Mehr Zeit zu investieren und das Institut für Raumordnung in Wien zu involvieren wäre von Vorteil gewesen. Es ist zwar zu begrüßen auf 
Aufschließungsverträge zu setzen, aber wissen wir, ob 300.000 Euro gut oder schlecht verhandelt sind, bei einem Widmungsgewinn von 12 Mio. Euro? Ich 
möchte nicht mutmaßen, was so eilig war, hier eine Sondergemeinderatssitzung einzuschieben..."

"Wir haben uns dazu entschieden der neuen Entwicklung in der Gemeinde -Aufschließungsverträge zu verhandeln - Rechnung zu tragen mit einer pro Stimme von unseren 2 grünen Stimmen. Aber da wir nicht sicher sein können, gut verhandelt zu haben - wir wissen nicht wie andere erfahrene Fachleute dies beurteilen. Haben wir uns für eine Gegenstimme entschieden." So die Grüne Gemeinderätin.​

Schwere Güterzüge auf Gemeindestraße 

ohne Verträglichkeitsprüfung

Anrainerin bekommt endlich Gehör


Seit 10 Jahren kämpft die Anrainerin Frau Dr. Keller gegen die Behörden für Ihr Recht gehört zu werden. Gestern, Donnerstag, fand die erste Anhörung vor dem Landesverwaltungsgericht in St. Pölten statt. Am 3. April 2018 wurde die nächste Verhandlung festgesetzt. 

"Zu recht ärgern sich die AnrainerInnen. Es wurde 2007 einfach über sie drübergefahren. Geprüft wird nun, ob vor 10 Jahren ein Verfahren zur Verträglichkeitsprüfung der Einbauten für fast doppelt so schwere Güterzüge infolge der unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser und der Gehsteige stattfinden hätte müssen. Das ist der Ausdauer einer Anrainerin, Frau Dr. Keller, geschuldet", so die Grüne GR Monika Hobek-Zimmermann. 

Die Anrainerin möchte damit erreichen, dass einerseits endlich eine nachträgliche Bauverhandlung durchgeführt wird und andererseits die Rückführung in den Zustand vor Umbau 2007 mit einer Höchstachslast für Güterzüge von 14 t statt 25 t.​

Güterzug in der Feldgasse

Grüne prüfen Wahlanfechtung

Von ÖVP-Regelung gestrichene ZweitwohnsitzerInnen auch im Bezirk  

Auswirkungen der willkürlichen Streichungen ungeklärt

Vor der Landtagswahl haben die Grünen Nö bereits darauf aufmerksam gemacht, dass zwei Drittel der ZweitwohnsitzerInnen ihr Wahlrecht gekappt wurde. Im Bezirk Mödling waren zur Landtagswahl heuer 1.340 Menschen weniger wahlberechtigt als 2013.

Unzählige Menschen haben versucht am Wahlsonntag trotzdem zu wählen und wurden nicht zugelassen. Diesen Personen ist das Wahlrecht entzogen worden, teilweise wurden sie nicht ordnungsgemäß informiert und/oder einfach aus dem Verzeichnis eigenmächtig gestrichen.

„Die Vorgaben seitens des Landes waren dürftig. Das ganze Gesetz juristisch nicht durchdacht. Der Verwaltungsaufwand enorm“, so Hobek-Zimmermann von den Grünen zusammenfassend. Helga Krismer Landessprecherin und Klubchefin der Grünen im NÖ Landtag wies vor der Landtagswahl darauf hin, "zwei Drittel der NÖ ZweitwohnsitzerInnen haben kein Wahlrecht mehr. Das ist keine Kleinigkeit. Diese Anzahl kann wahlentscheidend sein“. Die Grünen mutmaßten bereits im Vorfeld des Gesetzesbeschlusses, dass diese Regelung einzig dem Machterhalt der ÖVP dient.

Mittlerweile liegt eine SORA Studie vor, die den ZweitwohnsitzerInnen 72 % ÖVP-Nähe zuspricht. 

Zwei Drittel aller ZweitwohnsitzerInnen in NÖ durften am 28.1. nicht wählen, weil sie von der neuen ÖVP Regelung willkürlich gestrichen worden sind. Ein möglicher Grund einer Anfechtung der Wahl durch die Grünen NÖ kann die unklare gesetzliche Grundlage der Wahlrechtsnovelle und die ungleichmäßige Umsetzung in den NÖ Gemeinden sein.
Bis zum Ende der 4-wöchigen Einspruchfrist werden die Grünen Nö daher sachlich eine Wahlanfechtung prüfen.

Hintergrund des grünen Appells: 
2017 hat die ÖVP per Gesetz eine neue Regelung für ZweitwohnsitzerInnen eingeführt. Alle ZweitwohnsitzerInnen wurden seitens der Gemeinden angeschrieben. Auf den unterschiedlichsten Wegen (eingeschrieben oder nicht eingeschrieben, Sendung an Hauptwohnsitz/Sendung an Nebenwohnsitz, etc.) erhielten die Menschen ein Wählerevidenzblatt zum Ausfüllen. Auf Basis des ausgefüllten Formulars, das Aufschluss über die „Qualität des Zweitwohnsitzes“ geben soll, haben die BürgermeisterInnen (meist im Alleingang laut Gesetz) entschieden, ob auch Wahlrecht zuerkannt wird oder nicht.​

Grüne Niederösterreich: Verbleib im Landtag 

nach sehr schwierigen Monaten grossartiger Erfolg  

Helga Krismers Arbeit als Kontrollpartei kann in Niederösterreich fortgesetzt werden

Die Grünen Niederösterreich haben ein sehr gutes Wahlergebnis erreicht. „Gerade nach den sehr schwierigen Monaten und dem Rausfall aus dem Parlament im Oktober ist der Verbleib im Landtag sensationell“ freut sich die Spitzenkandidatin der Grünen NÖ, Klubobfrau Helga Krismer, dass der Abwärtstrend gestoppt werden konnte.  „Für uns bedeutet das Verbleiben im Landtag, dass wir die Arbeit als Kontrollpartei als Opposition natürlich fortsetzen werden. Auch in Zukunft werden wir das Engagement fürTier- und Umweltschutz, gesundes Essen ohne Glyphosat aber auch den Kampf für das 365 Euro Öffi-Ticket für ganz Niederösterreich weiter führen“, so Krismer. Sie bedankte sich auch bei all jenen, die durch ihre Stimme sie und die Grünen NÖ unterstützt haben und bei den vielen AktivistInnen und GemeinderätInnen die „mit unglaublich viel persönlichem Einsatz um jede Stimme gelaufen sind.“

Als Spitzenkandidatin im Bezirk Mödling freut es mich, dass wir Grünen es im Bezirk auf Platz 3 vor der FPÖ und den NEOS geschafft haben. Ich bedanke mich bei den WählerInnen für ihr Vertrauen uns Grüne weiterhin für sie kämpfen zu lassen. Auch wenn ich nicht in den Landtag einziehe, werde ich mich weiterhin dafür für mehr PädagogInnen im Landeskindergarten und gratis Nachmittagsbetreuung in Kindergarten und Schule einsetzen. ​

Wahlparty Landtagswahl NÖ 2018 Krismer,Hobek-Zimmermann,Gansterer

Aufregung um Umwidmung

Grüne orten Mutlosigkeit bei Verantwortlichen und

Fordern Anteil des Widmungsgewinns für Guntramsdorfs SteuerzahlerInnen

Die Guntramsdorfer Gemeinderegierung hat am 31. Jänner 2018 die Umwidmung Gumpoldskirchnerstraße an den Gemeinderat zum Beschluss empfohlen.

Mit dabei ein Aufschließungsvertrag, der der Gemeinde eine Infrastrukturabgabe und eine vertragliche Option für ein Grundstück in der Größe von 2.240 m2 für einen Kindergarten bis 2022 zu einem Fixpreis zusichert.

GR Monika Hobek-Zimmermann von den Grünen "Es ist zu begrüßen, dass wenn schon umgewidmet wird, endlich auf Aufschließungsverträge gesetzt wird. Wir bedauern jedoch die Mutlosigkeit der SPÖ und gbb ÖVP Guntramsdorf für die GuntramsdorferInnen bei einer Umwidmung auf einen Anteil vom Pflanungsmehrwert (Widmungsgewinn) zu setzen."

Hintergrund: Die HauptwohnsitzerInnen tragen durch den Finanzausgleich zur Finanzierung der Gemeindeaufgaben bei. Die Gemeinde als Kindergarten- und Schulerhalter trägt die Kosten für Bau und Betrieb. Vor einer Umwidmung von einer Siedlung, in der mit plus 200 Erwachsenen und 50-200 Kindern im Kindergarten/Schulalter gerechnet werden muss, ist die Bildungsinfrastrukturentwicklung abzuklären und die Entwicklung der Einnahmen- und Ausgabensituation der Gemeinde durch die Siedlung zu berücksichtigen. Beides liegt den GemeinderätInnen, die am 25.2.18 bei einer eigens eingeschobenen Gemeinderatssitzung über die Umwidmung abstimmen.

Die Grüne kann nur über die Motive der treibenden Kräfte spekulieren. Ob es bei der gbb ÖVP Guntramsdorf eventuell mit den Grundstückseigentümern zusammenhängt - der Größte ist mit dem Stift Heiligenkreuz, die katholische Kirche? Ob es für die SPÖ Guntramsdorf die verabsäumte Umsetzung des Kanalanschluss Thallern ist, der immer noch als Provisorium geführt wird?

Die Grünen bieten jedenfalls jeder/m die Möglichkeit sich gegen die Umwidmung mittels Petition auszusprechen. https://www.openpetition.eu/at/petition/online/nein-zur-umwidmung-landwirtschaftlicher-flaeche-in-siedlung-mit-rund-100-haeusern-in-guntramsdorf
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16. Februar 2018​​​GrüneS Statement FPÖ-FB Posting zur Krabbelstube Guntramsdorf

"Es rumpelt wieder mal in Guntramsdorf" so Höbart


Über die Beweggründe der FPÖ bezüglich der Presseaussendung betreffend Missständen in der Krabbelstube Guntramsdorf kann nur gemutmaßt werden. Das Bild, dass das Posting auf FB zeigt "Es rumpelt wieder mal in Guntramsdorf." spricht Bände. "Geht es dem Multifunktionär der FPö NÖ  tatsächlich um die Kinder oder um ein gutes Wahlkampfthema für den 28.1.2018?" fragt sich Bezirks-Spitzenkandidatin Monika Hobek-Zimmermann (Grüne), die sich seit langem für die Verbesserung des Betreuungsverhältnisses in der Kleinkinderbetreuungseinrichtung für unter 3-Jährige ausspricht. 

Hobek-Zimmermann hat das Thema regelmäßig in der Gemeinde Koalition gebracht. Der für die Bildung zuständige Koalitionspartner SPÖ sah dafür keine Priorität. Umso mehr begrüßte sie die Entwicklung im Bund, als sich der Nationalrat am 13. Oktober 2017 wenigstens auf eine freiwillige Verbesserung des Betreuungsschlüssels verständigte. (Zielwert: 1:4 für unter 3-Jährige). Als Mödlinger Spitzenkandidatin der Grünen ist es Hobek-Zimmermann eine Herzensangelegenheit im Landtag für mehr PädagogInnen in den Bildungseinrichtungen zu sorgen. "Die Kleinkinderbetreuung ist in NÖ nicht kindgerecht geregelt. ExpertInnen empfehlen seit langem für diese Altersgruppe ein Verhältnis von 1:3. In NÖ sind wir mit 1:7 Schlusslicht. Auch ist zu kritisieren, dass die Kleinkinderbetreuung von der VP NÖ nur als Betreuungseinrichtung und nicht als Bildungseinrichtung aufgestellt wurde, denn es fehlt die Vorgabe einer verpflichtenden PädagogIn pro Gruppe wie es sie in den Landeskindergärten gibt." so Hobek-Zimmermann. 

Sie fordert den SPÖ-Bürgermeister und seine Partei auf, die Beschwerden der Eltern endlich ernst zu nehmen, sofort das Personal in der Krabbelstube aufzustocken und den Vorwürfen nachzugehen. In NÖ scheint es mit der behördlichen Kontrolle nicht zu funktionieren, die Aufklärung woran das konkret liegt, haben sich die Grünen NÖ mit Helga Krismer als einzige Kontrollpartei in NÖ auf die Fahnen geheftet. ​

NÖN berichtete: ​ ​18. Januar 2018​​, 2. Februar 2018​,  16. Februar 2018​​​

FB Statement Bürgermeister: 6. Februar 2018

Ärger um Umwidmung in Guntramsdorf 

Was wirds uns kosten? 

Grüne starten Unterschriftenaktion


Der Plan die Siedlung oberhalb der B17 Richtung Thallern um zusätzliche 100 Häuser auf einem Acker zu erweitern, stößt bei den Grünen Guntramsdorf auf Ablehnung.

Täglich werden 24 Fussballfelder in Österreich versiegelt. Der Bezirk Mödling ist gar EU Spitzenreiter. Bis 2050 wird der Bezirk um bis zu +30 % wachsen. Dafür braucht es eine kluge Raumplanung, die auf räumliche Kombination von Wohn-, Arbeits-, Erholungs-, Bildungs- und Konsumnutzung abzielt. Eine Raumplanung der kurzen Wege minimiert die Verkehrsbelastung und ermöglicht Alternative Fortbewegung abseits vom eigenen Auto. Es geht den Grünen dabei in erster Linie um eine Wahlfreiheit in der Mobilität.

Als damalige Vizebürgermeisterin, Ortsparteichefin der Grünen und Bürgerin hat Monika Hobek-Zimmermann eine negative Stellungnahme zur Umwidmung am 23. Oktober 2017 abgegeben. Die Gemeinde teilte ihr nun in einem Schreiben mit, dass die Marktgemeinde Guntramsdorf gemeinsam mit dem Bauträger nach einer Lösung gesucht hat, die zu erwartende zusätzliche Verkehrsbelastung zu minimieren. Präsentiert wird diese Lösung am 4. Dez. 2017 um 17.00h im Rathaus Zimmer 2.15 nur mehr jenen "Nachbarn", die entsprechende Stellungnahmen abgegeben haben.

"Diese Vorgehensweise widerspricht einer transparenten Raumordnung. Wir sollten keine Angst vor der Meinung der BürgerInnen haben, in einem Ort sind die unterschiedlichsten Branchen durch die BürgerInnen vertreten. Diese in eine Raumplanung einzubinden ist ein Gewinn und dieser sollte nicht unterschätzt werden." so Monika Hobek-Zimmermann. Ein weiterer Kritikpunkt zur Umwidmung ist für die Grünen, dass es keine Kostenaufstellung in der Gemeinde gibt.  
Es sind hier zuviele Unbekannte für ein Gemeindebudget, das bereits an die Wand gefahren wurde, so die ehemalige grüne Vizebürgermeisterin Monika Hobek-Zimmermann. Wir geben den BürgerInnen von Guntramsdorf die Chance sich vor dem Beschluss mit einem Nein einzubringen. Jedes wirtschaftliche Unternehmen hätte eine genaue Kostenaufstellung über Einnahmen und Ausgaben bei einem geplanten Projekt. Nur die Gemeinde nicht? ​

GR Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE) bereitet mit Veranstalterin Snezana Kreppenhofer-Hahn, Skybooks, Buch & Café, Freiheitsplatz 1/1, in Mödling eine Veranstaltungsreihe 2018 zum Thema Erziehung und Bildung vor. 

Drei Termine sind bereits fixiert. Gestartet wird mit dem Vortrag der Kinder-, Jugend- und Sachbuchautorin Heidemarie Brosche mit ihrem Buch "Mein Kind ist genau richtig, wie es ist." am Samstag, den 20. Jänner 2018 um 17.00h in der Pfarre Neu Guntramsdorf (Vorverkauf: 7 Euro, Abendkassa: 10 Euro).

Am 8. März 2018 kommt der Neurobiologe und Autor Prof. Gerald Hüther nach Guntramsdorf. "Wir können die Herausforderungen, die uns die Zukunft stellt, nur bewältigen, wenn wir jene einzigartigen Potenziale fördern, die in uns allen schlummern", so GR Monika Hobek-Zimmermann begeistert über den Gast im März. Am 8. Juni 2018 wird der Freibildungsexperte André Stern aus Frankreich geboten. "Kinder lernen von Natur aus und doch ermüden viele in diesem Prozess, weil die Rituale der Erziehung nicht mit den Rythmen der kindlichen Neugierde in Resonanz stehen." Snezana Kreppenhofer-Hahn verkauft viele Bücher zu diesen Themen in ihrer kleinsten Buchhandlung Österreichs. Das EKIZ Guntramsdorf unterstützt die Veranstaltungen mit Kinderbetreuung während dem Vortrag. Die grüne Gemeinderätin aus Guntramsdorf freut sich auch über Kooperationspartner wie den Hof Schwechatbach Union Pferdesport- und Therapieverein sowie die Grüne Bildungswerkstatt Niederösterreich.


Klimawandel – erschreckend, aber mit Hoffnung

E-Mobilität als ein Puzzlestein



GR Monika Hobek-Zimmermann (Grüne) traf Klimawandelexpertin em. o. Prof. Dr. phil. Helga Kromb-Kolb der BOKU zum Thema "Klimawandel - Gefahren - Chancen - Maßnahmen in der Gemeinde". "Die Fakten sind erschreckend aber geben zugleich auch Anlass für Hoffnung. Hoffnung, weil die erneuerbaren Energien mittlerweile beim Zuwachs die Nase vorn haben. Erschreckend, weil wir jährlich viele Mrd. Euro in Krisenstaaten für Erdöl und Gas schieben, statt in heimische Energieformen und Arbeitsplätze in der Region. Der Umstieg auf e-Mobilität ist hier ein Puzzlestein, aber nicht die alleinige Lösung." Die bisherige Umweltgemeinderätin der Marktgemeinde Guntramsdorf sieht es als wichtig an, dass Möglichkeiten für einen Mobilitätsmix geboten werden. Ein großer Baustein wäre ein 365 Euro Ticket für NÖ, der weitere Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie eine Alternative für den motorisierten Individualverkehr zur Beteiligung von BürgerInnen am Umweltschutz wie z.B. das Elektroauto zum Teilen - www.ecarregio.at."​

FPÖ postet ohne Herz und Hirn

„Niveau der FPÖ ist bekannt, aber es sinkt immer tiefer. Mehr denn je werden wir dagegenhalten!“




Unter dem Hashtag #MeToo machten in den vergangenen Wochen Tausende Frauen in den sozialen Medien auf ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Gewalt aufmerksam. Die Aktion schockiert und rüttelt auf. Wie ernst die FPÖ diese Frauen nimmt, zeigt ein Facebook Posting von Gemeinderat Stefan Berndorfer, FPÖ Gemeinderat Guntramsdorf. Er amüsiert sich über ein geteiltes Bild, dass den #metoo Hashtag mit Hetze gegen Muslime verbindet. Das Posting ist mittlerweile gelöscht, die Kommentare auf die Kritik von Vizebürgemeisterin Monika Hobek-Zimmermann (Grüne Guntramsdorf) zeigt ein wenig einsichtiges Bild. "GemeindevertreterInnen haben Vorbildwirkung und eine Verantwortung. Der wertschätzende Umgang mit anders denkenden ist mir ein großes Anliegen. Ich finde es dramatisch, dass dieses "ich auch" ins lächerliche gezogen wird. Täglich werden Frauen, Kinder und Männer auf der ganzen Welt in verschiedenster Weise unterdrückt, die seit Jahren "ich auch" sagen oder sagen könnten. Es ist unsere Pflicht, dass sie gehört werden können!"

Hintergrund: Amstetten FPÖ stimmt gegen Förderung des Frauenhaus, NR zieht aus "gesundheitlichen Gründen" nicht in den Nationalrat, es gilt die Unschuldsvermutung, ob er seiner Affäre Zähne ausgeschlagen hat. 

27. Oktober 2017

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Hintergrund Grunderwerbssteuer:

Für die Besicherung der Anleihe der Marktgemeinde Guntramsdorf,

hat das Finanzamt nachträglich seine Rechtsauffassung geändert und Grunderwerbssteuer in der Höhe von 1,8 Mio. Euro, vorgeschrieben.

Durch Entscheid des Bundesfinanzgerichts  wurde die Forderung auf 1,3 Mio. Euro herabgesetzt.

Position der Grünen (Vizebgm M Hobek-Zimmermann):


Als Gemeindevertreterin sehe ich die Verpflichtung, mich dafür einzusetzen, Schaden – auch wenn er nicht von mir verursacht wurde - von der Gemeinde fernzuhalten!

Anstatt unsere Berater zu klagen bevorzuge ich die Vorgangsweise,  gemeinsam mit deren Sachkenntnissen, die gesamte Finanzamt-Forderung gegen die Marktgemeinde Guntramsdorf zurück zu weisen.

Die Erfolgsaussichten werden von Experten als sehr gut eingestuft.

Leider ist diese Vorgehensweise im Gemeinderat nicht mehrheitsfähig.

Verantwortung:


Ob der eingeschlagene Weg der Gemeindeführung nun der Richtige war, werden letztlich die Gerichte entscheiden.

Für mich steht fest, die einzigen Gewinner an der aktuellen Vorgehensweise sind die beteiligten Anwälte. 

Die Grunderwerbssteuer für ein Finanzierungsgeschäft ist eine Rechte-Tasche-Linke-Tasche Sache für den Steuertopf.

Steuergeld wird von lokaler Ebene auf die Bundesebene verschoben.

Hintergrund der Umschuldung auf eine Anleihe:


Die Marktgemeinde Guntramsdorf hat bestehende Darlehen zurückgezahlt und auf eine langfristige fixverzinste Anleihe umgeschuldet.

Für das Guntramsdorfer Budget ein willkommener „Rettungsring“,  um eine damals nicht mehr vorhandene finanzielle Gestaltungsmöglichkeit zu schaffen.

Diese Maßnahme wurde notwendig, da das Budget infolge zahlreicher Investitionen, in den Jahren vor der Anleihe, aus den Ufern geraten war. 

Damals ging es darum das Budget wieder einzufangen.

Diese Anleihe-Finanzierungsform wurde, zwecks günstigerem Zinssatz mit einem Besicherungsmodell verbunden. 

Vor Ausgabe der Anleihe wurde, laut Rechtsauffassung der Berater, untermauert vom zuständigen Finanzamt und einer Steuerberaterin, eine Grunderwerbssteuerbefreiung festgestellt. 

Ebenso wurde das Anleihe-Finanzierungsmodell, vor Umsetzung, vom Land NÖ geprüft und genehmigt. 

Das Land Nö finanziert sich unter anderem selbst durch die Begebung (in Umlauf bringen) von Anleihen (Schuldverschreibungen).

Die Gemeinde sollte sich daher auf die Einschätzung der Fachleute des Land Nö verlassen können.​

Neuregelung der ZweitwohnsitzerInnen keine klare Gesetzgebung

Land NÖ öffnet Wahlanfechtung Tür und Tor


Das Land NÖ hat mit 22. Juni 2017 die neue Regelung für rund 120.000 ZweitwohnsitzerInnen beschlossen. 

  • Diese neue Regelung ist keine klare Gesetzgebung und bedeutet einen immensen Verwaltungsaufwand. Einer Wahlanfechtung ist mit dieser Regelung Tür und Tor geöffnet.

Mit 30.September müssen diese rund 120.000 ZweitwohnsitzerInnen abgearbeitet sein. Sie sind entweder drin oder draußen aus der Wählerevidenz. Die Entscheidung darüber wurde den Gemeinden umgehängt.

Wer sich nicht rechtzeitig meldet und wieder in die Wählerevidenz reinreklamiert, verliert also sein Wahlrecht.

Informiert werden die ZweitwohnsitzerInnen per Brief im Sommer, siehe als Beispiel im Anhang das Schreiben der Stadt Baden. Und es gibt eine Frist, im Fall Baden 3 Wochen in der Ferienzeit. (siehe dazu die Empfehlung von http://kommunal.at/artikel/gemeinden-muessen-waehlerevidenzen-pruefen/)

Dem nicht genug müssen dann die Gemeinden bis Ende September überprüfen, ob alle Zweitwohnsitze beruflich, wirtschaftlich oder gesellschaftlich begründet, in ihrer Gemeinde auch rechtmäßig sind.

Verweigert eine Person das Ausfüllen des Wählerevidenzblattes, so bedeutet dies nicht automatisch, dass sie nicht in die Landes- und/oder Gemeinde-Wählerevidenz eingetragen wird. Die Gemeinde hat auch in diesem Fall – auf Grundlage des von ihr erhobenen Sachverhaltes – über das Vorliegen der Voraussetzungen für die Eintragung zu entscheiden. (Siehe: http://kommunal.at/artikel/gemeinden-muessen-waehlerevidenzen-pruefen/)

  • Nach welchen Kriterien könnte eine Gemeinde entscheiden, ob das Vorliegen der Voraussetzungen für die Eintragung gegeben ist? Dies bedeutet eindeutig keine einheitliche und klare Regelung!

„Der Verwaltungsaufwand für die Gemeinden mitten in der Urlaubszeit ist unverhältnismäßig teuer für eine Regelung, die Missbrauch Tür und Tor öffnet und damit Wahlanfechtungen beinah garantiert. Ich kann jetzt schon mit Sicherheit sagen, dass alle ÖVP-BürgermeisterInnen dazu angehalten sind, die ZweitwohnsitzerInnen, die Stimmen für die ÖVP bedeutet, persönlich anzuleiten, damit sich diese fix in der Wählerevidenz wiederfinden“, erläutert Helga Krismer, Klubobfrau und Landessprecherin der Grünen NÖ. 

Daher ist für uns die Gesetzesänderung keine klare Regelung, sondern das genaue Gegenteil und dafür auch noch mit immensen Verwaltungsaufwand in der Urlaubszeit verbunden. Eine Wahlanfechtung und eine damit verbundene Wiederholung der Wahlen wird mit dieser Regelung geradezu provoziert. Damit kostet diese Regelung nicht nur in der Umsetzung sondern in der Ausführung von Wahl den SteuerzahlerInnen viel unnötiges Geld.

Artikel erschienen in der Heute NÖ​​


Vorbilder in Guntramsdorf

Hans und Margarete Schwejd fahren mit dem Rad im Ort


Umweltgemeinderätin und Vizebürgermeisterin Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE) traf Hans und Margarete Schwejd mit ihren Fahrrädern. Mit dem Fahrrad sind sie schnell, flexibel, kostengünstig und mit viel Spaß und Freude unterwegs. „Beim Lehrgang für Mobilität, den ich erst kürzlich absolviert habe, wurden wir darüber informiert, dass 15 % der Verkehrsbelastung in Orten eingespart werden könnten, wenn wir alle nur 2 Kurzstrecken in der Woche nicht mit dem PKW zurücklegen. Wäre doch eine Motivation den PKW hi und da stehen zu lassen?!“ so Hobek-Zimmermann
 


Foto: Hans Schwejd, Vizebürgermeisterin Monika Hobek-Zimmermann und Margarete Schwejd mit ihren Fahrrädern in Guntramsdorf

Tanklastwagen kollidierte in Guntramsdorf mit Güterzug

Grüne zeigten bereits 2016 Mängel beim Sicherheitsmanagement der Bahn auf


Heute prallte ein Güterzug mit einem Gott-Sei-Dank leeren Diesel-Tanklastwagen in Guntramsdorf zusammen. Die Grünen Guntramsdorf kritisieren mit Unterstützung von Georg Willi NR der Grünen und Landtagsabg. Amrita Enzinger Grüne Nö seit langem den Güterverkehr in Guntramsdorf. Im Ortszentrum fährt der kollidierte Güterzug unmittelbar neben dem Gehsteig der Gemeindestraße. "Nicht auszudenken, was hier alles passieren kann, so die Grüne Vizebürgermeisterin Monika Hobek-Zimmermann "wir zeigen seit Juni 2016 mittels parlamentarischer Anfrage auf, dass es Mängel im Sicherheitsmanagement der Bahn betreffend Güterverkehr gibt. Es besteht seit Jahren die Möglichkeit die Strecke der Lokalbahn für den Güterverkehr mit der Aspangbahn zu verbinden. Die Sicherheit der Guntramsdorfer BürgerInnen ist dem Land NÖ leider keine Finanzielle Unterstützung wert. Noch dazu handelt es sich dabei um die Strecke im Eco Plus, dem Industriepark des Landes, der durch die Anbindung eventuell auch andere Firmen ausser Frank Stahl von der Strasse auf die Schiene bringen könnte." https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_09289/index.shtml

Informationen zum Vorfall:http://www.heute.at/oesterreich/niederoesterreich/story/Crash--Tanklastwagen-prallt-mit-Gueterzug-zusammen-49226704

Stellungnahme auf NÖN Mödling Anfrage:

Die Marktgemeinde Guntramsdorf hat sich vor einigen Jahren zu einer Umschuldung am internationalen Finanzmarkt mittels Anleihe entschieden. Der Zinssatz beläuft sich auf 3,9 %  fix auf 30 Jahre. Um den Zinssatz möglichst niedrig zu halten, wurde eine Besicherung über Immobilien gewählt. Zum Zeitpunkt der Begebung der Anleihe war dies ein annehmbarer Zinssatz.

Für solche Finanzierungsgeschäfte ist in NÖ eine Risikoanalyse und eine Genehmigung der Landesaufsicht nötig. Beides liegt für dieses Finanzprodukt vor.

Die Berater der Gemeinde haben einen angeblich nicht genügend weitreichenden Verjährungsverzicht betreffend Grunderwerbssteuer abgegeben. Vom Bürgermeister wurde deshalb eine Schadenersatz- und Feststellklage eingereicht. 

 Initiiert wurde die Anleihe vom SPÖ Ex-Bürgermeister, geklagt wurde jetzt vom aktuellen SPÖ Bürgermeister.

Eigene Berater zu klagen, anstatt mit ihrer Hilfe Optimierungen zu erreichen, halte ich für eine suboptimale Vorgangsweise.

 


Landeskongress Grüne NÖ in Stockerau

Resolutionsantrag 365 Euro Jahres-Ticket NÖ einstimmig beschlossen


Alexandra Wolfschütz, teresa Voboril, Vizebgm Gerhard Wannenmacher, NR Georg Willi, Alfred Trotzmüller, Mag. Wolfgang Bernhuber, Rainer Praschak, Anna Teichgräber, Peter Köck, Monika Hobek-Zimmermann, Landessprecherin Helga Krismer, Simone Jagl, NR Christiane Brunner, Martha Günzl, Franz Tichawa, Chrisgian Apl.

Wichtig, einstimmiger Resolutionsantrag für ein 365 Euro Jahres-Ticket Nö des Grünen Landeskongress.

Bezirk Mödling am Landeskongress Grüne NÖ in Stockerau

Grüne auf Besuch im Parlament

Gf. GR Monika Hobek-Zimmermann (Grüne Guntramsdorf), Gerhard Simsa (Grüne Perchtoldsdorf) und gf. GR Christian Apl (nicht am Foto, Bezirksparteisprecher (Bezirk Mödling) sowie 2 Bürgerinnen aus Guntramsdorf Dr. Heide Keller, Waltraud Brunowsky trafen NR Tanja Windbüchler (Außen- und Entwicklungspolitik, Zivildienst) und NR Georg Willi (Verkehr und Tourismus). Unter anderem wurde der zig-tonnenschwere offene Stahltransport der WLB bzw. mittlerweile ÖBB auf den Schienen der Badner Bahn auf der Gemeindestraße durchs Zentrum besprochen.


vlnr: Gf. GR Monika Hobek-Zimmermann, Gerhard Simsa, NR Tanja Windbüchler, 2 Bürgerinnen aus Guntramsdorf Dr. Heide Keller, Waltraud Brunowsky und NR Georg Willi

2. Schautrennung in Guntramsdorf 

über 60 % der eingeworfenen Abfälle betrafen kostenfreie Abfallsorten


Mit Daniela Jordan und Marlene Kunz vom Gemeindeverband für Abgabeneinhebung und Umweltschutz Bezirk Mödling hat Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann bereits zum Zweiten Mal eine 1.100 Liter Mülltonne einer Wohnhausanlage mittels Schautrennung sortiert. Dabei musste festgestellt werden, dass über 60 Prozent der eingeworfenen Abfälle, kostenfreie andere Abfallsorten betraf, wie Kunststoffverpackungen, Elektroaltgeräte, Textilien, Metall, Glas, Lebensmittel, Biogene Abfälle und Papier. Die wöchentliche Abholung einer 1.100 Liter Mülltonne kostet eine Wohnhausanlage im Jahr 57.200 Euro. Bei mehr als 60 Prozent falsch eingeworfener Abfallsorten, könnte hier eine Abholung auf 14-tägig gewechselt werden und dadurch 50 Prozent der Kosten für Müll eingespart werden. Gleichzeitig könnte die Gemeinde die Abfallsorten entsprechend Ressourcenschonen und einem Recycling zuführen.
Ein Beispiel Metalldosen können zu 100 Prozent im Endloskreislauf (Aluminium, aber auch Weißblech, ist ein wertvoller, bei gleich hoher Qualität immer wieder verwertbarer Rohstoff) wiederverwertet werden und durch das Wiedereinschmelzen der alten Alu-Dose können 95 Prozent des Energieaufwandes einer Neuproduzierten Dose eingespart werden.

60 Prozent falsch eingeworfen - Schautrennung am Dorffest mit Daniela Jordan (GVA Mödling), Marlene Kunz (GVA Mödling) und Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann

Elektro-Auto zum Ausleihen fährt täglich durchschnittlich 55 km

Wir gratulieren den freudigen Gewinner


Am Dorffest in Guntramsdorf konnte sich Kurt Leichum über einen 20 Euro Donna Bella Gutschein freuen. Er hat geschätzt, dass unser Elektroauto täglich durchschnittlich 57 Kilometer unterwegs ist.

Es wurden von Juni bis August (3 Monate) 5.100 km gefahren, diese Monate haben insgesamt 92 Tage und daher ist das Guntramsdorfer Elektroauto zum Ausleihen Durchschnittlich 55 km pro Tag unterwegs. Die Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE) gratuliert dem freudigen Gewinner und hofft auf großes Interesse am Elektroauto zum Ausborgen in Guntramsdorf. Mehr Infos zur CO2-neutralen und elektrischen Form der Mobilität: www.ecarregio.at

Das einjährige Pilotprojekt wird von der Energie- und Umweltagentur NÖ Betriebs-GmbH. betreut und vom Klima- und Energiefonds über die Programmschiene E-Mobilitätsmodellregion mitfinanziert. Hinter dem Carsharing Produkt steht Europcar Österreich als Betreiber mit seiner Mobilitätslösung comm! by Europcar und deren Partner Ibiola Mobility Solutions GmbH und HERRY Consult GmbH. Das Projekt bietet 5 Elektroautos in den Gemeinden Guntramsdorf, Mödling, Perchtoldsdorf, Maria Enzersdorf und Brunn. Das Pilotprojekt läuft noch bis 31.12.2016. Mit Mitte November wird besprochen, wie es über den 31.12.2016 in den Regelbetrieb hinausgehen kann. Wir sind dabei sehr gut unterwegs und die NutzerInnenzahlen steigen stetig an. Derzeit liegen wir bei 24 NutzerInnen und einer Auslastung von 14 % ohne Ladezeit. Bei einer Ausleihe bis 20 % spricht man von einem gut funktionierenden Carsharing, alles darüber wird für die/den einzelne/n NutzerIn mühsam, da das Fahrzeug nicht mehr so oft zur Verfügung steht.

Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE) überreicht dem glücklichen Gewinner Kurt Leichum 20 Euro Donna Bella Gutschein für seine richtige Einschätzung

Guntramsdorf wurde ausgezeichnet

Wir sind Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde 

Guntramsdorf wurde beim Energie- und Umweltgemeindetag zur Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde ausgezeichnet. Energiebeauftragte Andrea Müller (zuständige Mitarbeiterin für die gesamte Energiebuchhaltung der Gemeinde) und Energie- und Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann holten sich CO2-neutral mit dem Guntramsdorfer Leih-Elektroauto die Urkunde persönlich in St. Pölten ab.

Informationen zum Leihauto finden Sie unter www.ecarregio.at.

Gf. Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann trifft

Grüne Landessprecherin Helga Krismer von NÖ.



Einerseits wurde die grüne Landessprecherin zum Grün-Treff der Guntramsdorfer Grünen eingeladen und zum Anderen traf man sich am Energie- und Umweltgemeindetag in St. Pölten im Landhaus.

Die grüne Kommunalpolitikerin Monika Hobek-Zimmermann setzt auf Vernetzung, um sich möglichst direkt die Informationen zu holen. Auch dieser Grün-Treff war wieder äußerst informativ und aufschlussreich. Es wurde die Privatstiftung und die Landesakademie genauso besprochen wie das Streichen der englischen Kleinkinderfrühförderung durch das Land NÖ und das Abschieben von ehemaligen Wahlzuckerln an die Gemeinden sowie der gemeinnützige Wohnbau in NÖ und die dazugehörige Wohnbauförderung NÖ.

Zum nächsten Grün-Treff im Oktober (jeder 1. Dienstag im Monat 18.00h Donna Bella Guntramsdorf) hat Madeleine Petrovic zum Thema EU, TTIP und natürlich Naturschutz zugesagt.

gf. GR Monika Hobek-Zimmermann und Landessprecherin der GRÜNEN NÖ Helga Krismer im Sitzungssaal des Landtags NÖ

150 BesucherInnen bei sonnenbetriebenem Wanderkino in Guntramsdorf

Landraub als Fluchtgrund für Wirtschaftsflüchtlinge

Am Freitag letzte Woche schockierte der Film "Landraub" im Guntramsdorfer Rathauspark ca. 150 BesucherInnen des grünen Wanderkinos der Kulturinitiative Mödling organisiert von den Grünen Guntramsdorf und Attac Mödling. Der Film wurde heuer mit Sonnenenergie durch die mobile PV-Anlage Sundrops von Peter Frey von First Level Solar betrieben.

Anschließend fand das Filmgespräch mit Kurt Langbein (Regie) gesponsert durch die Grüne Bildungswerkstatt NÖ statt. Gf. GR Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE Guntramsdorf) moderierte durch den Abend. "Mich schockierte vor allem, dass immer noch die Meinung vorherrscht, dass die Weltbevölkerung nur durch große Agrarindustriebetriebe ernährt werden kann." Der Film widerlegte diesen Irrglauben, denn Kleinbauern produzieren 10x mehr als sie Energie verbrauchen. Die Agrarindustrie dagegen verbraucht 10x mehr Energie als sie produziert. Leider wird dieses Ammenmärchen immer noch künstlich am Leben erhalten, da damit Unmengen an Geld verdient werden kann. 200.000 Hektar Land betreibt unsere Agrarindustrie außerhalb der EU. Die Flächen werden den ansässigen Kleinbauern teils rechtlich legal abgekauft, teils geraubt. Letztendlich endet beides darin, dass Menschen, die vor Verkauf ihres Landes an die Agrarindustrie gut von dem selbst Angebauten leben konnten, nach dem Verkauf wenn sie Glück haben, für einen Hungerlohn arbeiten müssen, der zum Ernähren ihrer Familie nicht ausreicht, oder wenn sie Pech haben, nicht einmal unterbezahlte Arbeit finden.

Am Schluss des Filmgesprächs stand die große Frage, was wir als Konsumenten zur Verbesserung der Situation beitragen können. Einerseits ist es wichtig regional und saisonal einzukaufen, und Projekte wie Urbanfarming, Urbangardening, etc. zu unterstützen, um der eigenen Bevölkerung leistbares Biogemüse und Obst anbieten zu können bzw. ihr die Möglichkeit zu bieten, biologische Nahrungsmittel selbst anzubauen und zu ernten. Das hilft aber den Menschen vor Ort nicht, dafür braucht es Partnerprojekte wie sie Guntramsdorf z.B. als Klimabündnis-Gemeinde betreibt. Unser Ziel ist es, Menschen dabei helfen, sich selbst zu helfen.

Warum dieses Thema so wichtig ist? Kurt Langbein im Filmgespräch ist überzeugt, dass die Flüchtlingswelle als Folge der Missstände in der Agrarindustrie alles bisherige in den Schatten stellen wird.

Wanderkino in Guntramsdorf

Wie viel Arbeit steckt in deiner Semmel?

Permakultur Gemeinschaftsgarten Guntramsdorf will es genau wissen


Am Samstag, den 16. Juli wurde das vom Permakultur Gemeinschaftsgarten Guntramsdorf angelegte Bio-Getreidefeld (Weizen, Roggen und Dinkel) von zahlreichen Mitgliedern und Freiwilligen mit Sense und von Hand gemäht und beernten. Beweggrund für Permakultur Profil Georg Hödl war, dass der Bevölkerung wieder bewusst wird, wieviel Arbeit eigentlich in einer Semmel oder einem Laib Brot steckt. Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann von Guntramsdorf war auch dabei. "Ich freue mich, dass Georg dieses Projekt gestartet hat, es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es harte vier Stunden Arbeit waren. Interessant wird, wieviel wir am nächsten Sonntag um 10:00 aus dem geernteten Getreide dreschen können. Ich möchte dieses Projekt gerne nächstes Jahr auch in den Bildungseinrichtungen bringen. Es ist wichtig zu wissen, wo die Dinge herkommen und wie sie entstehen, damit mit der Lebensmittel-Verschwendung endlich aufgehört wird." Als Hintergrund zur Lebensmittelverschwendung ist auch eine Information der Umweltverbänden NÖ zu sehen, die erst vor kurzem wieder in einer Aussendung über die extreme Menge Lebensmittelabfälle im Restmüll informiert haben. In NÖ landen täglich 90 Tonnen Essen im Müll.

Händisch geschleggeltes Bio-Getreide aus dem Permakultur-Gemeinschaftsgarten Guntramsdorf
Händisch geerntes Bio-Getreide aus dem Permakultur-Gemeinschaftsgarten Guntramsdorf

Das fossile Zeitalter ist zu Ende

4,7 Milliarden pro Jahr für umweltschädliche Subventionen

Österreichs Verhalten nach den Ergebnissen der Klimakonferenz von Paris völlig untragbar
Beim Bezirkskongress der Mödlinger Grünen berichtete NRin Christiane Brunner (Sprecherin für Umwelt, Klimaschutz und Energie) über die österreichischen Maßnahmen gegen den Klimawandel. Dabei ist die Frage nicht ob, sondern wie wir zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beitragen können. "Da sich die Politiker im Bund wiedereinmal nicht einigen können, werden die Bezirks-Grünen es in die Hand nehmen und von unten beginnen." so Bezirkssprecher Christian Apl. Gf. GR Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE Guntramsdorf) meint dazu "Wir sind in den Gemeinden vertreten, auch in den Ortsregierungen, es muss endlich in die handelnden Köpfe hinein, dass es nicht eine Generation in der Ferne treffen wird, sondern bereits uns bzw. unsere Kinder." Beispiele, für den bereits stattgefundenen Klimawandel sind Hagelschäden in der Steiermark, Komplette Ernteausfälle bei den Obstbauern, zerstörte Obstbaumplantagen durch Schnee im Mai, Frostschäden,...

Auch Budgetär könnte sich der Klimaschutz auswirken. Der Klima-Energiefonds präsentierte am 17. Februar 2016 eine WIFO-Studie nach der in Österreich pro Jahr bis zu 4,7 Milliarden Euro für umweltschädliche Subventionen allein in den Bereich Verkehr, Energie und Wohnbau ausgegeben werden. "Nach den Ergebnissen der Klimakonferenz von Paris ist das völlig untragbar." so NRin Christiane Brunner. Die Grüne Bundespolitikerin sieht eine ökosoziale Steuerreform, die Abschaffung des Dieselprivilegs, ein Stoppen der Forschung im Bereich Wasserstoffautos und klimaschonende Maßnahmen in der Raumplanung als unumgänglich.

https://www.christiane-brunner.com/2016/02/wifo-bis-zu-47-milliarden-euro-foerderungen-fuer-fossile-energie-in-oesterreich/

FOTO: vlnr: Florian Ladenstein, Miriam Frauenlob, Albert Hirl, Andrea Kucera, Barbara Harramach, Karl Hirschmugl, Christian Apl, Rainer Praschak, Wolfgang Bernhuber, Christiane Brunner, Peter Köck, Anna Teichgräber, Alfred Trötzmüller, Gabriele Gerbasits, Alexandra Wolfschütz, Doris Schmidt-Kindl, Peter Lang, Karl Wagner und Monika Hobek-Zimmermann.
Foto Bezirkskongress Mödling

Wiesenwanderung - Lerne die Tiere in deiner Umgebung kennen

Grüne Guntramsdorf zeigten mit Uni Professor die Artenvielfalt einer städtischen Wiese

Unter dem Motto "Wiesenwanderung - Lerne die Tiere in deiner Umgebung kennen" luden die Grünen Guntramsdorf zu einer "tierischen" Wiesen-Wanderung ein. Gemeinsam mit dem Guntramsdorfer Univ. Prof. Mag. Dr. Thomas Frank, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Zoologie konnten die TeilnehmerInnen die Artenvielfalt einer Sommerwiese in Guntramsdorf entdecken. Gf GR Monika Hobek-Zimmermann freute sich über den großen Andrang und die interessante Wiesenführung "Der Eichkogel ist als Naturschutzgebiet einzigartig, aber auch eine urbane Wiese bietet zahlreichen Tieren einen Lebensraum mit Nahrung und Brutplätzen. Es ist daher wichtig, dass wir unsere Verantwortung ernst nehmen und auch im städtischen Raum Blumenwiesen schaffen. Thomas hat daher auf sein Honorar verzichtet und spendet die 100 Euro dem Naturschutzbund." Der Naturschutzbund ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein, in dem sich seit 1913naturliebende Menschen für die dauerhafte Erhaltung unserer Natur und ihrer Vielfalt einsetzen. Für die Kleinen Wiesenwanderer gab es Lupengläser zum genauen Betrachten und Bestaunen. "Da die Wiesenwanderung so gut angekommen ist, wird es sicherlich eine Wiederholung geben. Sollte es Interesse geben, würde uns auch das Nachtleben unserer Insekten interessieren und wir gerne im Herbst eine Wiesenwanderung in den Abendstunden planen."

Wiesenwanderung mit Prof. Thomas Frank, BOKU, Halbtrockenwiese in Neu Guntramsdorf

Diskussion mit LAbg. Amrita Enzinger in Guntramsdorf

Mehr Lebensqualität statt Beton durch zeitgerechte und kreative Planung

Beim letzten Grün-Treff fand eine spannende Diskussion zum Thema "Grüne Raumplanung in Guntramsdorf" statt. Mit dabei Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger (GRÜNE NÖ), die auch einen Blick über die Gemeindegrenzen hinaus für wichtig hält, denn jede Baumaßnahme, nimmt auch Einfluss auf den innerörtlichen sowie auf den regionalen Verkehr. Daher legt die Landespolitikerin ein Orts-Entwicklungskonzept für die nächsten 30 Jahre ans Herz. "Wir müssen uns damit beschäftigen, welche Entwicklungen möglich sind und vor allem welche wir begrüßen können und welche wir ganz einfach nicht wollen." so die Grüne Ortspolitikerin Monika Hobek-Zimmermann, "wer diese Planungen rechtzeitig vornimmt, baut für die Zukunft vor und wird nicht von plötzlich eingereichten Bauprojekten ausgebremst." Zu dem Thema passend, haben die Grünen Guntramsdorf auch den Film für das heurige Grüne Wanderkino in Zusammenarbeit mit der KIM und der Grünen Bildungswerkstatt NÖ gewählt. Am 12.8. ab 19.00h - Landraub - Die globale Jagd nach Ackerland

(Filmstart um 20.15h, Filmgespräch mit Kurt Langbein (Buch/Regie/Produzent) um 21.45h). http://www.landraub.com/Der-Film/
Foto v.l.n.r.: Herbert Anreitter, Yvonne Frey, GR Doris Schmidt-Kindl (Grüne Laxenburg), gf. GR Monika Hobek-Zimmermann, Brigitta Rönig, LAbg. Amrita Enzinger (Grüne NÖ), Hannes Pressler
v.l.n.r.: Herbert Anreitter, Yvonne Frey, GR Doris Schmidt-Kindl (Grüne Laxenburg), gf. GR Monika Hobek-Zimmermann, Brigitta Rönig, LAbg. Amrita Enzinger (Grüne NÖ), Hannes Pressler

Badner Bahn wird zum Thema im Nationalrat

Grüne Anfrage zu Guntramsdorfer Nadelöhr


Durch die kurze und sehr enge Feldgasse in Guntramsdorf fahren nicht nur Personenzüge der Badner Bahn sondern auch tonnenschwerer Güterverkehr. An manchen Stellen nur wenige cm von den Häusern entfernt. Seit Jahren weisen engagierte Anrainer/innen auf diese Problematik hin und fordern eine Vorbeiführung des Güterverkehrs auf einer alternativen Strecken durch Anbindung an die Aspangbahn über das Industriegebiet. Bisher leider ergebnislos. Die involvierten Behörden übertreffen sich in komplexen Stellungnahmen ohne entlastende Lösungen.

Die Guntramsdorfer Grüne Gemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann hat jetzt die Initiative ergriffen und ihr Parteikollege Nationalrat Georg Willi hat eine umfassende parlamentarische Anfrage an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, gestellt.


18 Fragen beinhaltet die Anfrage, die auf die Sicherheitsgefährdung durch Schienengüterverkehr im Ortskern von Guntramsdorf aufmerksam macht. Die Beantwortung wird in den nächsten zwei Monaten spätestens am 18. Juli erwartet.


Die Verkehrssprecherin der Grünen NÖ Amrita Enzinger macht die problematische Situation auch im NÖ Landtag zum Thema. “Nach der Vorort-Besichtigung fordere auch ich eine rasche Lösung von NÖs Seite ein. Die aktuelle Situation ist für Alle unzumutbar, nicht nur aus Sicherheitsgründen auch für die Anrainer ist die Lärm Belastung enorm“.

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_09289/index.shtml
Foto: Güterzug auf der Gemeindestraße Feldgasse in Guntramsdorf, hinzugefügt: LAbg. Amrita Enzinger, gf GR Monika Hobek-Zimmermann, NR Georg Willi

Grüne trifft Biogärtner Ploberger in Übelbach

100 Obstbäume für Guntramsdorfs Kinder und Jugendliche gepflanzt

Obst kommt vom Baum und nicht aus der Quetschtüte


Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann fuhr mit ihrer ganzen Familie zum Fest der ersten Essbaren Gemeinde in Übelbach/Steiermark um sich den essbaren Wildniskulturspielplatz der Gemeinde anzusehen und die Gartenanlagen, die pflegeleicht und nahezu wasserunabhängig gestaltet sind, zu besuchen. Sie traf dabei auch auf Biogärtner und Buchautor Karl Ploberger. 

"Ich habe mir die Sendungen vom Ploberger immer gerne angesehen und auch heute waren wieder sehr gute Tipps zum Garteln für intelligente Faule dabei. Wie zum Beispiel wie wichtig Mulchen gegen Schnecken ist, da sich unter der Mulchschicht Nützlinge gegen Schnecken verstecken können und zusätzlich die Erde vor Austrocknung geschützt ist - sprich Gießwasser bzw. -zeit gespart werden kann."

Das Konzept der Essbaren Gemeinde ist für die Umweltgemeinderätin ebenfalls interessant, da die Gemeinde Guntramsdorf bereits erste Schritte in diese Richtung gesetzt hat. Der Naschgarten im Rathauspark ist ein beliebter Treffpunkt für Groß und Klein in Guntramsdorf geworden oder ganz einfach eine Ruhepol inmitten einer hektomatischen Welt. Als zweiten Schritt wurden heuer 100 Obstbäume in den Bildungseinrichtungen und auf den Spielplätzen gepflanzt.

"Wir wollen den Kindern und Jugendlichen vermitteln, dass unser Obst nicht aus Quetschtüten, sondern aus der Natur kommt." so Hobek-Zimmermann "Und wir laden alle GuntramsdorferInnen auf den Spielplätzen und im Naschgarten im Rathauspark zum Ernten ein. Für das Obst von den Bäumen werden wir zwar noch etwas Geduld brauchen, aber das ist auch gut so, denn gut Ding braucht Weile." 

Ein Mitbringsel für die Bibliothek der Gemeinde Guntramsdorf hat die Umweltgemeinderätin ebenfalls im Gepäck. Das Buch "Einfach essbar - Eine bessere Welt ist pflanzbar" von Sandra Peham, Eva Maria Lipp und Johann Peham erläutert das Konzept der essbaren Gemeinde, bringt Beispiele aus anderen Gemeinden und Städten und super leckere Naturrezepte zum Nachkochen.

Sandra Peham ("1.Essbaren Gmeinde Österreichs/Übelbach"), UGR Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE Guntramsdorf), Biogärtner Karl Ploberger, Mag. Jürgen Ehrmann (Edition Esspapier)

Illegale Waffenexporte an arabische Waffenhändler -

Österreichs Beitrag zur Flüchtlingskrise?


Beim letzten Grün-Treff bei den Grünen Guntramsdorf gab es wieder einen hochkarätigen Gast, Nationalrat und Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz berichtete zum brisanten Thema "illegaler Waffenhandel durch Österreich" von seinen Recherchen zum österreichischen Waffenexport nach Saudi Arabien unter den Augen des Innen- und Außenministeriums. Ohne Rücksicht auf Menschenrechtsverletzungen oder Neutralität wurden von dort Genehmigungen für Waffenlieferungen (Granaten, Granatenwerfer, Munition) ausgestellt. Gf GR Monika Hobek-Zimmermann: "Als mir ein Artikel von Peter auf Facebook unterkam, wo er über den illegalen Waffenhandel von Österreich geschrieben hat, wollte ich unbedingt genaueres wissen. Ich war schockiert über die Doppelmoral in der österreichischen Flüchtlingspolitik, denn vor dem Hintergrund des österreichischen Waffenexportes bekommt diese eine äußerst scheinheilige Dimension." Seine Überlegungen zu einer für Österreich vorteilhafteren Flüchtlingspolitik fand die Grüne Kommunalpolitikerin einleuchtend. Kanada hat es bereits vorgemacht und unterstützt aktiv Flüchtlinge vor Ort zu bleiben. Sie helfen aber auch ausgewählten Flüchtenden bei der Einreise und Integration. Diese Vorgehensweise ist mit wesentlich geringeren Kosten verbunden und sorgt dafür, dass die Menschen wieder nach Hause können, wenn die Lage es erlaubt. "Wer einmal einen Schleppertransport nach Österreich überlebt hat, will wohl nicht mehr weg, also hat die Politik dafür zu sorgen, dass die Menschen diesen nicht brauchen." So die Grüne "Grenzen öffnen oder dicht machen ist nur ein kleiner Teil, zu einer g'scheiten Sicherheitspolitik gehört weit mehr, da muss sich die Politik halt mal was trauen und nicht nur herumeiern."

Illegaler Waffenhandel durch Österreich

Waffenhandel: Wir zeigen Außenministerium an

Jordanien: Mehr Geld für Hunger- und Flüchtlingshilfe!
GR Prof. Mag. Dr. Brigitte Benes, GR Simone Jagl (Grüne Biedermannsdorf), gf GR Monika Hobek-Zimmermann (Guntramsdorf) und GR Ernst Hackel (Biedermannsdorf), Peter Pilz (Nationalrat), Hannes Pressler (Guntramsdorf), GR Ing. Hubert Reiner (Gumpoldskirchen)
gf GR Monika Hobek-Zimmermann (Grüne Guntramsdorf) und Peter Pilz, Nationalrat und Sicherheitssprecher der Grünen im Gespräch

Grüne Guntramsdorf und Permakulturgarten 

veranstalteten einen Pflanzentausch in Guntramsdorf


Die Grünen Guntramsdorf und der Permakulturgarten Guntramsdorf haben letztes Wochenende zum Ersten Mal gemeinsam zum Tauschen und Verschenken von Pflanzen aller Art eingeladen. Gartenfreunde brachten ihre Überschüsse aus dem eigenen Garten von vorgezogenen Gemüsepflänzchen, Beerensträuchern, geteilten Stauden, Sämereien, Zimmerpflanzen, et cetera. Bei einem guten Bio-Saft vom Bio Schäfer aus Tattendorf, Schnittlauchbroten vom Biohof Broschek aus Guntramsdorf oder Obst und Gemüse aus Österreich konnte mit Permakultur-Profi Georg Hödl und Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann über das kommende Gartenjahr schwadroniert werden. Besonderes Highlight für die kleinen GärtnerInnen war der Besuch der Zwergentante Cordula, seit kurzem Leiterin des Eltern-Kind-Zentrum Guntramsdorf mit ihrem japanischen Erzähltheater Kamishibei und dem Märchen "Das Rübchen". "Es freut mich sehr, dass die Erste Tauschbörse so gut angekommen ist und ich freue mich bereits auf die Tauschbörse im nächsten Jahr. So kann man auf eine einfache Art und Weise eine große Vielfalt in den heimischen Garten zaubern." so Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann


Hannes Pressler und gf. GR Monika Hobek-Zimmermann bei der Pflanzentauschbörse
Zwergentante Cordula
Pflanzentauschbörse Guntramsdorf

UGR Hobek-Zimmermann trifft FAIRTRADE Bananen

"fairERleben" im Wiener Rathaus


Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann traf beim Genussmarkt „fairERleben“ vier FAIRTRADE Bananen im Wiener Rathauspark. Die Fünfte schoss das Foto. Der Genussmarkt bot einen kompakten Querschnitt durch die mittlerweile breite Palette an FAIRTRADE-Produkten.

Umweltgemeinderätin trifft FAIRTRADE Bananen

GRÜn-Treff 

mit Joachim Kovacs


Am Mittwoch, den 6.4. trafen sich die Grünen Guntramsdorf zum Grün-Treff im Donna Bella. Zu Gast Joachim Kovacs<https://www.facebook.com/joachim.kovacs>, Landessprecher der Wiener Grünen. Besprochen wurde leistbarer Holzwohnbau, Leerstandsmanagement, Entwicklung ehemaliger Fabriksgelände wie die Wiener Sargfabrik als Vorbild für eine Entwicklung der Guntramsdorfer Druckfabrik, Nachhaltige Ortsplanung, Fassadenbegrünung, Radhighway nach Wien, etc. Die Grünen Guntramsdorf freuen sich auf eine gute überregionale Zusammenarbeit mit den Wiener Grünen.

Nächster Grün-Treff findet am 4. Mai statt. Zu Gast NR Peter Pilz zum Thema "Illegaler Waffenhandel durch Österreich"

Grün-Treff Guntramsdorf mit Joachim Kovacs

Grüne für ein breites und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot in Guntramsdorf

Wer an der Bildung der Jugend spart, 

spart an deren Zukunft

In Guntramsdorf gehen derzeit die politischen Wogen hoch, da für die nächste Gemeinderatssitzung am 12. April die Beschlussfassung über eine Außensportanlage und der Einrichtung des Oberstufenrealgymnasiums (kurz ORG) in der Höhe von EURO 2 Mio. abgestimmt werden muss. Hintergrund ist, dass der Bauherr - die Marktgemeinde Guntramsdorf Betriebs- und LiegenschaftsGmBH & Co KG (kurz MGBL & Co KG) - für die Vorbereitung der Übergabe des Bauwerks die Einrichtung und die Außensportanlage in Auftrag geben bzw. bestellen muss.

Das ORG in Guntramsdorf wird derzeit als Privates Oberstufenrealgymnasium geführt. Privat deshalb, weil neue Gymnasien in Österreich (bereits zehn Schulen, davon sechs in NÖ, nach diesem Modell gebaut) erst ab dem ersten Matura Jahrgang in die Bundesverwaltung übergehen ("Verbundlichung). Damit muss der Bauherr - in dem Fall die MGBL & Co KG - bis zur Verbundlichung die Kosten tragen. Kommt es zur Verbundlichung werden zu bereits ausgehandelten Prozentsätzen die anerkannten Baukosten auf den Bund, das Land NÖ und die Gemeinde aufgeteilt. Auch die neu hinzukommenden Kosten, werden anschließend nach Verbundlichung aufgeteilt, wobei die Einrichtung für das ORG der Bund zur Gänze übernimmt und die Gemeinde durch die Mitbenützung durch die Mittelschule Guntramsdorf für die Außensportanlage einen Eigenmittelanteil übernehmen wird.

Für die geschäftsführende Gemeinderätin der Grünen Guntramsdorf Monika Hobek-Zimmermann war dieses österreichische Finanzierungssystem für zukünftige Bundesgymnasien von Anfang an ein Wermutstropfen. "Dieses Finanzierungsringelspiel, dass zwar in Österreich übliche Praxis ist, ist für Gemeinden eine enorme Belastung. Die Verantwortlichen im Bund sollten eine weniger bürokratische und einfacher nachvollziehbare Vorgangsweise für zukünftige Projekte finden. Grundsätzlich zeigt der provisorische Schulbetrieb des ORGs den großen Bedarf an Schulplätzen einer Oberstufe in Guntramsdorf, denn bei den Anmeldungen konnten aufgrund der begrenzten Platzsituation vor Fertigstellung nicht alle interessierten SchülerInnen aufgenommen werden. “

Die Kritik der Opposition und den NEOS, an den angeblich unerwarteten Mehrkosten des ORGs in der Höhe von 2,2 Mio. Euro, trifft sogar innerhalb der Opposition auf Unverständnis. Denn Einrichtungs- bzw. Ausstattungskosten sind in Baukosten üblicherweise nicht enthalten.

Gleichenfeier EVN Biomassefernwärme-Heizwerk

Nachhaltige Versorgung auf optimalem Standort aber nur mit regionalem Waldhackgut

Umwelt- und Energiegemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann (GRÜNE) begrüßt dieses Vorhaben für eine nachhaltige Versorgung in Guntramsdorf. "Der Standort ist aufgrund der Zufahrtssituation von der Autobahn über das Industriezentrum optimal gewählt, so das keine Siedlungsgebiete mit LKW-Verkehr belastet werden und auch das großzügig dimensionierte Biomasse-Lager ermöglicht, dass nur an Werktagen angeliefert werden kann. Das ausschließlich regionales Waldhackgut verwertet wird, ist ebenfalls für mich sehr wichtig."

Grüne Guntramsdorf entsetzt über die Baum-Brutalität des Landes NÖ

Baum als Totalschaden zum Pflegefall verstümmelt - Gemeinde wird zur Kasse gebeten


Am Osterwochenende gab es in den sozialen Medien viel Wirbel um die vom Land NÖ beauftragten Arbeiten am Wr. Neustädter Kanal in Guntramsdorf. Umweltgemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann (Grüne) nahm sich der Sache sofort an und klärte die Informationslücken in dieser Geschichte:

„Die Marktgemeinde Guntramsdorf wurde vom Land NÖ lediglich über die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Baumkataster des Landes informiert. Es gab für die Gemeinde weder Informationen über die einzelnen Maßnahmen noch mit welcher Begründung diese notwendig wurden. Wenn solche Informationen vom Land NÖ rechtzeitig und ausführlich kommen, können wir die Bevölkerung mittels Hinweisschilder und über die Gemeindezeitung vorinformieren. Bei Baustellen ist so eine Vorgehensweise selbstverständlich“, so Hobek-Zimmermann. Die Grün-Gemeinderätin ist auch ob der Brutalität des Landes gegen die Natur entsetzt. „Hier hat es weder Rücksichtnahme auf Tier- noch auf Pflanzenwelt gegeben. Es wurde sogar ein radikaler Rückschnitt eines alten Baumes beim EURO Velo 9 Radweg vorgenommen, obwohl diese Maßnahme in Fachkreisen längst veraltet und als Totalschaden gilt.“

Das Land NÖ ist bisher die Begründung dieser Verstümmelung schuldig geblieben, obwohl die Gemeinde die Kosten und die Folgekosten für den „Pflegefall“ übernehmen wird müssen. Radikale Rückschnitte oder auch Kappungen genannt, bezeichnen im Wesentlichen den Vorgang eine gesamte Krone, einzelne Kronenteile oder einzelne Äste stark einzukürzen. Dabei bleiben sogenannte „Stummel“ über, das Gleichgewicht zwischen Krone und Wurzel gehen verloren und die Versorgung ist nicht mehr gesichert. Für die Zukunft fordert Hobek-Zimmermann eine sanftere Durchführung der Gehölz- bzw. Ufervegetationspflege mittels abwechselnder Pflege der Uferseiten. „Mit dieser Vorgehensweise kann gewährleistet werden, dass die Tierwelt weiterhin einen Unterschlupf in unmittelbarer Nähe finden kann. Auch wird die Umweltgemeinderätin eine blüten- sowie beerenreiche Nachpflanzung mit den zuständigen des Landes NÖ klären, diese haben bereits positive Signale dazu gegeben.

NÖN 7. April 2016

Radikaler Rückschnitt an einem Baum am Radweg

Naturwärme: 


Spatenstich für Biomassefernwärme-Heizwerk Nachhaltige Versorgung auf optimalem Standort

Am 23. November fand der Spatenstich des Biomassefernwärme-Heizwerk errichtet von der EVN in der Klimabündnisgemeinde Guntramsdorf statt. Bereits in der nächsten Heizsaison soll die Anlage umweltfreundliche Naturwärme für Guntramsdorf und Teile des ecoplus Wirtschaftsparks liefern.

Umwelt- und Energiegemeinderätin Monika Hobek-Zimmermann begrüßt dieses Vorhaben für eine nachhaltige Versorgung in Guntramsdorf. "Der Standort ist optimal gewählt, da die Zufahrt direkt von der Autobahn über das Industriezentrum erfolgen kann und daher keine Siedlungsgebiete mit LKW-Verkehr belastet werden. Auch das großzügig dimensionierte Biomasse-Lager ermöglicht, dass nur an Werktagen angeliefert werden kann." Für die Grüne ist noch wichtig, dass bei der Verbrennung nicht auf behandeltes Altholz oder Ersatzbrennstoffe zurückgegriffen wird sondern Waldhackgut verwendet wird. Dies würde bedeuten, dass die Verbrennungsrückstände als Dünger von ortsansässigen Bauern verwertet werden kann. Einziger Wermutstropfen für die Energiegemeinderätin ist, dass das Biomassefernwärme-Heizwerk ohne Kraftwerk und damit ohne die Erzeugung von elektrischer Energie geplant ist. "Die Kraft-Wärme-Kopplung würde einen verringerten Brennstoffbedarf für die Strom- und Wärmebereitstellung mit sich bringen, wodurch die Schadstoffemissionen stark reduziert werden." so Hobek-Zimmermann.