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am 13. August 2015

Grüner Dis­ku­ssionsabend zum Thema Asyl

Monika Hobek-Zimmermann - Solidarität oder Profit - "Es ist vollkommen unverständlich, dass die Betreuung der Menschen im Erstaufnahmezentrum, wie auch Eva Glawischnig im Sommergespräch forderte, nicht den Profis von Caritas und Rotem Kreuz überlassen werden. Die Betreuung der Flüchtlinge in Wiener Neustadt funktioniert hervorragend!"

Foto: (v.l.n.r.) Hannes Pressler (Grüne Guntramsdorf), gf. GR Ing. Franz Tichawa (Grüne Gumpoldskirchen), NR Tanja Windbüchler, Gf. GR Monika Hobek-Zimmermann, Christine Neuhold, GR Wolfgang Rolly (Grüne Guntramsdorf)

Gestern fand ein Spezial Grün Treff zum Thema Asyl in Guntramsdorf statt. Parteiobfrau der Grünen Guntramsdorf, gf. GR Monika Hobek-Zimmermann hat zu diesem Anlass die Grüne Abgeordnete zum Nationalrat Tanja Windbüchler, Sprecherin für Außen- und Entwicklungspolitik, eingeladen. Gesprochen wurde über die Situation in Traiskirchen (privater Betreiber) und Wr. Neustadt (NGO) und über die politisch notwendigen Maßnahmen um einen totalen Kollaps zu verhindern.

"Ich habe den Eindruck, dass viele Gemeinden auf einem guten Weg sind, auch Guntramsdorf ist bemüht solidarische Lösungen für ein Miteinander zu finden. Viele Gemeinden aber ignorieren weiterhin die aktuelle Situation. Eine Politik der Angstmacherei und eine des Wegschauens hilft niemanden", erklärt die gf. GR Monika Hobek-Zimmermann. "Die Gemeinden sind aufgefordert Lösungen gemeinsam mit der Bevölkerung zu schaffen. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft ist in den Gemeinden wirklich hoch. Ich glaube daran, dass es hier ein Miteinander anstatt Ausgrenzung und Hetze geben kann!", erzählt die Abgeordnete von ihren positiven Erfahrungen in Niederösterreich.

Unverständlich für die Grün-Politikerinnen ist die Aufrechterhaltung der unmenschlichen Situation in Traiskirchen. "Es ist vollkommen unverständlich, dass die Betreuung der Menschen im Erstaufnahmezentrum, wie auch Eva Glawischnig im Sommergespräch forderte, nicht den Profis von Caritas und Rotem Kreuz überlassen werden. Die Betreuung der Flüchtlinge in Wiener Neustadt funktioniert hervorragend!", so die Grünen Frauen.