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am 5. September 2019

Klimaschutz

- Lebensqualität für uns alle!

Klimaschutz auch bei uns in Kaltenleutgeben!

Das dominierende Thema dieser Tage ist der Klimaschutz, neuerdings überbieten sich alle Parteien in grünen Maßnahmen. Daher sollte man genau hinsehen, wo ein wenig frisch grün gestrichen wurde und sich eigentlich an Großbauvorhaben und Subventionen für Umweltzerstörung nichts ändern soll! Auch das Argument „Ach, die paar Prozentanteile am CO2-Ausstoß“ im Wohnbau oder beim Flugverkehr sind falsch, denn nur eine radikale Wende kann das schlimmste Kippen des Klimas verhindern und diese Wende muss in allen Bereichen stattfinden. Überall, auch in der Gemeinde. Bei der Klimadebatte ist von viel von Verzicht die Rede – doch ein genauerer Blick zeigt:

Klimaschutz ist Lebensqualität!

Zu den Schlüsselpunkten bei der Verringerung des klimaschädlichen CO2 gehört das stark steigende Verkehrsaufkommen in Österreich – PKW, LKW, Flugverkehr. Wer möchte sich eine Verdopplung des Flugverkehrs vorstellen, wo doch schon jetzt in Kaltenleutgeben kein Abend mehr ohne Überflüge im Minutentakt möglich ist? Denn die geplante 3. Piste würde den Flugverkehr am Wiener Flughafen verdoppeln – aber nicht über Wien fliegen, sondern über uns und die weitere Umgebung Wiens. Eine weitere Erhöhung des LKW- und PKW- Verkehrs kann sich auch niemand wünschen, bereits jetzt sind Schadstoffe, Lärm und Staus ein Dauerproblem.

Die Versiegelung, d. h. das Zubetonieren von Grünflächen in Kaltenleutgeben durch zusätzliche Wohnkomplexe der „Wien Süd“ sollte ein Ende finden: Die verbliebenen unberührten Grünflächen sind zu schützen. Wer möchte nicht lieber Bäume statt noch mehr Beton und Autoverkehr in seiner Nachbarschaft? Im Ort selbst, wo auch eine Anbindung an den Bus gewährleistet ist, gibt es noch Potential für neue Bauprojekte.

Beton und Hitze statt Bäumen und Abkühlung

In den heißen Sommertagen sind einige BürgerInnen wegen des Zustands der Bäume in Kaltenleutgeben aktiv geworden. Etwa wegen der Fällung zweier Bäume auf dem Dreifaltigkeitsplatz. Ein Lokalaugenschein ergab, dass nicht nur zwei Bäume fehlen, sondern sieben Bäume - seit Jahren. Auch im Emmelpark wurde gefällt, ebenso entlang der Hauptstraße gehen Bäume laufend ein, denn sie werden anscheinend vollkommen vernachlässigt.

Daher: "Schützen wir Grün- und Naturraum und damit Bienen und andere Insekten. Auch im eigenen Garten können alle zum Artenschutz beitragen, z.B. mit einem kleinen Biotop für Wassertiere von Libelle bis Frosch​", so Umweltgemeinderätin Patricia Lorenz.​​

Kranker Baum an der Hauptstraße in Kaltenleutgeben.
So geht´s: Winziger Tümpel in einem Garten in der Stefaniegasse.