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am 30. März

SPORTPLATZRASEN OHNE KUNSTDÜNGER

- Es geht los: Wir setzen uns für ökologisch gedüngten Sportplatzrasen ein!


Als Umweltgemeinderätin wünsche ich mir für unseren Ort natürlich
eine möglichst ökologische „gift-freie“ Pflege. Diese Ansicht
teilt auch der Umweltausschuss. Deshalb haben Gemeinderat Daniel Steinbach
und ich mit Gerhard Wagner,​ dem Obmann des ASK, und Andreas Steinert, Berater von „Natur im Garten“, das Gespräch gesucht.

Herr Steinert zeigte sich angetan von der pestizidfreien Düngung des Rasens und unterstrich den Vorteil des Untergrunds unseres Sportplatzes, der auf Muttererde basiert und nicht künstlich angelegt wurde.

Er empfiehlt den Humusanteil zu erhöhen, mehr zu mulchen und damit die Stickstoffgaben, die jetzt durch mineralischen Dünger zum Einsatz kommen, zu ersetzen. Dies könnte durch organischen Dünger, wie z.B. Hornmehl erfolgen. Das Problem der mineralischen Stickstoffgaben liegt darin, dass die
Pflanzen nur ca. 14% des Substrats aufnehmen, der Rest wird ausgeschwemmt und landet im Grundwasser.

Herr Wagner zeigte sich sehr aufgeschlossen und verwies stolz auf die schon vorhandene Gänseblümchendichte des Rasens. Für einen Pilotversuch mit
organischem Dünger
, stellt der Obmann des ASK einen Teststreifen zur
Verfügung.

Im nächsten Schritt werden nun Bodenproben entnommen, um die genaue Zusammensetzung und damit den geeigneten organischen Dünger zu bestimmen.


Wie es mit dem Öko-Sportrasen weitergeht erfahren Sie demnächst.


Patricia Lorenz (UmweltGRin), Andreas Steinert (Natur im Garten), Daniel Steinbach (GR), Gerhard Wagner (ASK Obmann)
Bodenprobe