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am 1. Dezember

FROHE WEIHNACHTEN & GUTEN RUTSCH!

Karl Breitenseher, Sonja Kroneis, Axel Krystufek, Karin K. Troschke, Peter Emanuel Koci - Wir wünschen Euch frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Hier noch ein paar wertvolle Grüne Tipps fürs große Fest und für den Jahresausklang:

GESCHENK-TIPP: SCHLAFSACK ALS LEBENSRETTER

In Zeiten der Sozialen Kälte geraten immer mehr Leute in die Armutsfalle. Umso wichtiger deshalb, in der frostigsten Zeit des Jahres unbürokratisch und schnell zu helfen, und Bedürftige vor dem Erfrieren zu retten. Mit einer Schalfsack-Spende, einer Aktion der Caritas:​ ► ​Schlafsackspende​​​

KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM BAUM

In Österreich werden im Jahr ca. 2,4 Millionen Weihnachtsbäume​ aufgestellt, wovon rund 85 Prozent aus heimischen Wäldern stammen. Wer Bäume aus regionaler Forstwirtschaft kauft, vermeidet lange Transportwege und trägt so erheblich zu einer günstigeren Ökobilanz bei, denn auch der Transport der Weihnachtsbäume belastet unnötig das Klima. Darüber hinaus werden so die heimischen Christbaumzüchter unterstützt und ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des ländlichen Raumes geleistet.
Tipp: Chemie-frei und nachhaltig gezogene Bäume aus der Region - in unserem Fall: Bäume vom Biohof Posseth in Grub oder Christbaumbär​ in Sulz. Auch lebende Christbäume verfügbar! ► Christbaum-Bär

SCHMUCK FÜR DEN BAUM

Plastik war gestern! Nostalgisch und umweltfreundlich ist der Baumschmuck​ aus Naturmaterialen wie Äpfeln, Zapfen oder Stroh, entweder selbstgebastelt, oder vom lokalen Adventmarkt, kombiniert mit wohlriechenden Kerzen aus Bienenwachs. Eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zur Abwechslung des Weihnachtsschmucks ist zudem das Tauschen der Dekoration mit Bekannten und FreundInnen.

BIO-PRODUKTE SORGEN FÜR GENUSS

​Wer auch in der besinnlichen Zeit ohne Reue genießen möchte, der sollte zu Bioprodukten greifen. Gerade beim Festtagsbraten kann ungewollt Gentechnik auf dem Teller landen. Konventionelle Tierhaltung ist sehr oft nicht artgerecht und die Fütterung erfolgt häufig mit Gen-Tech Futtermitteln. Also am besten Bio-Produkte aus der Region oder Produkte mit dem Gütesiegel der ARGE-Gentechnikfrei.
Der Bio-Einkaufs-Guide für den Bezirk Mödling ist zwar mittlerweile nicht mehr ganz aktuell, enthält aber nach wie vor wertvolle Infos und Kontaktadressen: ► Bio Einkaufs-Guide Bez. Mödling
Übrigens muss es nicht immer Fleisch sein, es gibt es auch tolle Rezepte für vegane Festtagsbraten, ein paar Tipps dazu findet man hier: ► Pflanzliche Festtagsbraten

Auch bei der Auswahl von Süßigkeiten wie Schokolade sollte man möglichst zu Bio- und FairTrade Produkten greifen: man unterstützt regionale Kleinbauern und hat die Gewissheit, mit Schadstoff-freien, nachhaltig produzierten Köstlichkeiten zu verwöhnen.
Anregungen für nachhaltig produzierte Köstlichkeiten und Geschenke findet man in einem der Weltläden in unserer Nähe: ► Weltladen​​​

NO PETS, PLEASE!

​Viele Tiere, die zu Weihnachten verschenkt werden, landen kurze Zeit später im Tierheim. Natürlich gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen beim Anblick eines niedlichen Hunde- oder Katzenwelpen, eines süßen Kaninchens oder pfiffigen Meerschweinchens unter dem romantisch geschmückten Tannenbaum. Aber solch ein Tier sollte ja nicht nur das Weihnachtsfest bereichern, sondern auch die nächsten 8 (Kaninchen, Meerschweinchen) - 16 (Hund, Katze) Jahre. Was impulsiv als Tierliebe beginnt, endet oft ebenso schnell im Tierheim.

WACHS STATT BLEI

Das zu Silvester so beliebte Bleigießen kann Umwelt und Gesundheit gefährden. Die enthaltenen Stoffe Blei und Antimon sind hochgiftig und dürfen etwa im Trinkwasser nur in minimalen Konzentrationen vorkommen - schon 30 Gramm der beliebten Figuren können eine Million Liter Trinkwasser ungenießbar machen. Eine umweltfreundlichere Alternative ist das Wachsgießen - am besten mit natürlich wohlriechendem Bienenwachs

KRACHER UND SILVESTERRAKETEN

WENIGER = MEHR! 

KLIMASCHUTZ und TIERSCHUTZ: Abgesehen davon, dass viele Tiere unter dem Lärmpegel leiden, beeinträchtigt die Feinstaubbelastung ​ziemlich stark die Atemluft: in nur einer einzigen Nacht werden in Österreich ähnlich hohe Emissionswerte erzielt, wie durch den gesamten(!) KFZ Verkehr in einem Jahr, durch ca. 400 Tonnen Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als zehn Mikrometern (Quelle: OEVK) - ein erhöhtes Risiko für Asthmatiker und Allergiker.​
Dazu kommt, dass viele Produkte nach wie vor toxische Bestandteile wie Barium und Strontium aufweisen, und auch Kleinplastikteile die Umwelt verschmutzen (Weideflächen, Wasser). Jedes Jahr kommt es leider immer wieder auch zu Bränden, verursacht durch verirrte Feuerwerkskörper.​


Natürlich gehören Feuerwerke zum Jahresausklang​. Am besten aber gemeinsam an geeigneten, erlaubten Plätzen - das macht mehr Spaß als alleine, und schont die Umwelt.
Bitte beachten: Viele Städte verordnen generell ein Feuerwerksverbot etwa aufgrund anhaltender Trockenheit.
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​Kategorien-Einteilung:
Ab Kategorie F2 im Ortsgebiet oder in Menschenansammlungen grundsätzlich verboten!
Das Pyrotechnikgesetz teilt die in Österreich legal erhältlichen Feuerwerkskörper je nach Gefahrenstufe ein:
F1: Produkte mit „sehr geringer“ Gefahrenstufe, die bereits von Kindern ab zwölf Jahren verwendet werden dürfen. Sie verursachen im Umfeld von einem Meter einen Schallpegel von maximal 120 Dezibel (dB), das entspricht dennoch der Geräuschkulisse eines Presslufthammers. Es handelt sich etwa um Tischfeuerwerke oder Knallerbsen.
F2: „Geringe Gefahrenstufe“, der Lärmpegel beträgt maximal 138 dB. Der Gebrauch ist für Jugendliche ab 16 Jahren erlaubt. Gemeint sind gewöhnliche Raketen, kleinere „Batterien“, Feuerräder, „Vulkane“, oder auch „Schweizerkracher“.
Für Feuerwerke der Klasse F3 & F4 sind die Bedingungen wesentlich komplizierter. Neben der Genehmigung des Grundstückseigentümers bedarf der Abbrandplatz einer Kommissionierung des Abbrandplatzes. Diese wird unter Beisein von Vertretern der Gemeinde, der Feuerwehr, der Bezirksverwaltungsbehörde, der Grundstückseigentümer, Vertreter der Exekutive u.a. durchgeführt.​
F3: stärkere Raketen , Batterien, etc. mit „mittlerer Gefahrenstufe“ sind erst ab 18 Jahren erlaubt. Knallkörper der Stufe F4 sind ohnehin Profis vorbehalten, die entsprechende Fachkenntnisse und einen eigenen Pyrotechnikausweis benötigen.​

ALLES GUTE!