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am 9. April

FLUGLÄRM

- Wirbel nicht nur in luftigen Höhen

Seit vorigen Sommer schnellte der Fluglärm enorm hinauf. Ab 5.50 Uhr in der Früh, Flieger oft stundenlang über dem Tal zu hören, auch sehr niedrig und dröhnend. Die GRÜNEN gingen dem nach, um zu sehen, wieso das plötzlich möglich ist.

Schneller als die Flugzeuge über dem Kaltenleutgebner Tal sind Windungen der Fluglärm-Geschichten der SPÖ. Als die GRÜNEN das Thema in der NÖN am 4. März 2019 ansprachen – Fluglärm steigt, die Gemeinde entsendet keinen Vertreter in das damit befasste Dialogforum ‒ lehnte sich der Bürgermeister noch entspannt zurück, man brauche im Dialogforum Flughafen keinen eigenen Vertreter, man sei durch die GVA Mödling (Gemeindeverband) ohnehin vertreten (https://www.noen.at/moedling/kaltenleutgeben-laestiger-fluglaerm-ueber-dem-tal-aergert-die-gruenen-kaltenleutgeben-laermbelastung-patricia-lorenz-josef-graf-137625187).

Ganz offensichtlich macht es einen Unterschied, wenn die anderen Gemeinden eigene Vertreter dort sitzen haben, die sich über einzelne Flüge aufregen, Kaltenleutgeben aber niemanden und somit die Belastung einfach hinübergeschoben wird. Auf Nachfrage der GRÜNEN im Gemeinderat ließen die Vertreter der SP wissen, es gäbe kein Problem mit Fluglärm, die selbst abgefragten Daten würden das bestätigen und somit seien keine Aktivitäten zur Reduktion nötig.

Das aktuelle Amtsblatt von Ende März 2019 berichtet wiederum Anderes: Doch, Kaltenleutgeben habe einen engagierten Vertreter, nämlich Herrn Amtsleiter Fuchs entsandt, der den "moderaten" Fluglärm ausgehandelt hätte. Das ist überraschend, weil die nächste Sitzung des Dialogforums für den Bezirk Mödling ja erst am 8. April 2019 stattfinden wird, die Sitzungen davor ja wie von allen Seiten bestätigt ohne Vertreter aus Kaltenleutgeben stattfanden.

Aber: Wir versuchen das nun als Ankündigung dafür aufzufassen, dass unsere zuständigen Gemeindevertreter sich zu engagieren gedenken. Wir bleiben ​dran und tun unser Möglichstes zur Reduktion des Fluglärms über Kaltenleutgeben.